Diese Haushaltshelfer erleichtern das Putzen

Mit dem FC 5 kann der Boden bis zur Kante von Möbeln gereinigt werden
Mit dem FC 5 kann der Boden bis zur Kante von Möbeln gereinigt werden

Obwohl der obligatorische Frühjahrsputz noch lang entfernt ist, lädt das Angebot neuer Haushaltsgeräte, die kürzlich auf der IFA vorgestellt werden, dazu ein, nicht nur einmal im Jahr zu einer Grundreinigung ein. Sie vereinfachen häufig die wohl nervigsten Aufgaben beim Großputz, wegen dieser das Vorhaben häufig von einem auf den nächsten Tag und wieder auf den nächsten Tag verschoben wird.

 

Im Folgenden finden Sie einen Überblick (nicht nur) der neuen Haushaltshelfer, die erst kürzlich auf der IFA vorgestellt wurden. Sie sollen Ihnen nicht nur das Putzen selbst erleichtern, sondern möglicherweise sogar für eine Sauberkeit sorgen, für die Sie sonst ein Profi-Gerät bräuchten.

Zu Beginn möchten wir erst einmal mit dem Irrglaube aufräumen, man bräuchte eine Vielzahl von Reinigungsmitteln, um die Wohnung zu reinigen. Alles, was Sie benötigen ist:

  • In Wasser gelöstes Handspülmittel
  • Scheuermilch für starke Verschmutzungen und robuste Oberflächen
  • Allzweckreiniger für Fliesen und Böden
  • Bad- und WC-Reiniger

Als kleinen Tipp empfehlen wir, Schwämme und Putztücher durch ihre Farbe ihrem Einsatzgebiet zuzuordnen. So laufen Sie keine Gefahr, dass Sie mit Ihrem Badeschwamm versehentlich die Küche putzen.

Die Basics

Antistatische Tücher sollten ebenfalls im Haus sein, um Möbel, Bücher und Lampenschirme von Staub zu befreien. Verzichten Sie auf einen Staubwedel, dieser verteilt den Staub eigentlich nur gleichmäßig und Sie haben mehr Aufwand. Antistatische Tücher hingegen arbeiten mit ihrer Anziehungskraft und ziehen damit den Staub an. Sie können sich entweder Wegwerf-Tücher kaufen, wie die von Swiffer, oder aber Sie können zu der umweltfreundlicheren Alternative greifen und wiederverwendbare Microfasertücher kaufen. Diese können Sie nach Gebrauch in der Waschmaschine mitmachen (achten Sie darauf, auf Weichspüler zu verzichten) und dann immer wieder verwenden.

Achten Sie beim Staubwischen darauf, immer von oben nach unten zu arbeiten. So können Sie verhindern, dass der Staub einer hohen Fläche auf die bereits gereinigte Fläche weiter unten fällt.

Schmutzradierer zählen in vielen Haushalten bereits zu dem Heiligtümern, wenn es um die Reinigung von typischen Gebrauchsspuren in der Wohnung geht. Ein schwarzer Streifen auf der weißen Tapete oder die typische Abfärbung einer Jeanshose können damit problemlos entfernt werden. Auch Schuhabrieb auf Laminatböden werden damit entfernt. Auch abgegriffene Lichtschalter oder Flecken auf Ihren Schränken können Sie damit einfach entfernen. Außerdem können Sie mit dem Schmutzradierer auch Ihre Turnschuhe wieder auf Vordermann bringen.

Sich ein Bodenwischer-Set zuzulegen, ist in jedem Fall eine gute Idee, um sich die Putzarbeit zu vereinfachen. Der Lappen muss vom Schrubber nicht entfernt werden und das ewige Bücken hat ebenso ein Ende. In der Regel bestehen diese Sets aus Mopp und Eimer. Sie tauchen den Mopp in das Wischwasser im Eimer und wringen ihn in der aufgesteckten Vorrichtung auf dem Eimer aus und können sofort loswischen. Hier können Sie auch gut beeinflussen, wie nass Ihr Boden gewischt werden soll. Der Verband deutscher Parkettindustrie empfiehlt beispielsweise, Parkett und Echtholzböden nie zu feucht zu wischen, damit keine Flüssigkeit ins Holz eindringen kann und dieses aufquillt.

Die neuen Gadgets

Ein weiteres unleidiges Thema beim Wohnungsputz ist sicherlich das Fensterputzen. Doch auch hier gibt es Neuheiten, die einem sogar diese unleidige Arbeit vereinfachen. Akkubetriebene Fenstersauger, wie der WV 5 Plus der Firma Kärcher (der Testsieger bei den Kollegen von fenstersaugertest.org), reinigen Ihre Fenster streifenfrei im Handumdrehen. Sie verfügen über eine zusätzliche Sprühflasche mit integriertem Reinigungspad, mit dem die Scheibe zunächst shampooniert wird. Dann kommt der eigentliche Fenstersauger zum Einsatz, der, wie der Name schon sagt, das shampoonierte Fenster absaugt und, bei genügend verwendeter Flüssigkeit beim Shampoonieren, nichts hinterlässt, als ein strahlend reines Fenster. Das Wischwasser landet im Auffangbehälter des Fenstersaugers und kann einfach in den Abfluss gegossen werden, wenn die Reinigung beendet ist.

Für Altbauwohnungen oder Wohnungen mit sehr hohen Decken gibt es zusätzlich Teleskopstangen für die Fenstersauger zu kaufen. Dadurch können Sie auch die höchsten Fenster problemlos mit dem Fenstersauger reinigen.

Auch beim Staubsaugen gibt es mittlerweile Geräte, die einem die lästige Arbeit abnehmen. Sogenannte Staubsaugerroboter erledigen die Arbeit, sie müssen lediglich den Boden von Hindernissen befreien, und den Roboter ab und an ausleeren. Hierbei gibt es eine große preisliche Differenz, wobei die günstigen zwar nicht so gut arbeiten, wie die teuren Modelle, eine Arbeitserleichterung sind sie aber dennoch in jedem Fall.

Abschließend haben wir für Sie noch einen kurzen Leitfaden zusammengestellt, falls Sie einfach nicht wissen, wo Sie anfangen sollen und sich mit der Aufgabe eines Großputzes überfordert fühlen. Sollte ihnen der kurze Leitfaden nicht reichen, hält der Verbraucherschutz NRW einen umfangreicheren Plan für Sie bereit.

Beginnen Sie zunächst damit, die Wohnung aufzuräumen. Anschließend sollten Sie sich dem Staubwischen widmen (vergessen Sie hier nicht: von oben nach unten zu putzen) und im Anschluss der Reinigung Ihrer Fenster. Wenn Sie dies getan haben, können Sie sich der Küche widmen und diese reinigen. Ist die Küche sauber, ist das Bad dran. Zu guter Letzt sollten Sie die Böden saugen und wischen. Achten Sie beim Wischen darauf, in der Küche zu starten. Das Bad sollte zuletzt gewischt und das Wischwasser danach entsorgt werden.

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