Welche Gartentische sind witterungsbeständig?

Stehen Gartenmöbel unter freiem Himmel, ist eine sehr gute Qualität wichtig für eine lange Lebensdauer

Nicht mehr lange und die ersten Frühblüher stecken ihre Köpfe aus dem Boden. Sobald die Temperaturen wärmer werden und die Sonne immer öfter zum Vorschein kommt, werden die Ersten den Wunsch verspüren, wieder mehr Zeit draußen in ihrem Garten zu verbringen. Damit dies gemütlich und entspannt vonstatten geht, sollten die Gartenmöbel rechtzeitig aus ihrem Winterlager geholt und wieder auf Vordermann gebracht werden.

Damit hier vor allem der Spaß und nicht ein hoher Pflegeaufwand im Vordergrund steht, ist es sinnvoll auf Siena Garden Gartentische zurückzugreifen. Vorweg sei jedoch gesagt: Sie müssen auch nicht zwangsläufig auf Gartentische von Best Freizeitmöbel oder Merxx, Sieger etc. aus Edelstahl zurückgreifen! Alternativen aus Holz sind hier oftmals eine willkommene Lösung und auch weitaus weniger pflegeintensiv als ursprünglich angenommen.

Die einheitliche Definition von „witterungsbeständig“

Die Bezeichnung „witterungsbeständig“ klingt gut. Doch was bedeutet sie eigentlich genau? Als Faustregel gilt hier, dass ein Möbelstück genau dann witterungsbeständig ist, wenn es der Besitzer im Sommer ohne großen Aufwand draußen stehen lassen kann. Die Beschaffenheit bzw. die Oberfläche der betreffenden Möbelstücke charakterisiert sich hier durch eine verlässliche Abwehr äußerer Einflüsse.

Klar: Hochwertige Gartenmöbel, die witterungsbeständig sind, sind in der Regel auch als solche gekennzeichnet. Dennoch ist es natürlich immer sinnvoll, sich vor dem Kauf über die Eigenschaften der verschiedenen Materialien zu informieren.

Welche Eigenschaften bringt der Zusatz „witterungsbeständig“ mit sich?

Gartenmöbel, die witterungsbeständig sind, erweisen sich nicht nur als sehr stabil und lange haltbar, sondern charakterisieren sich zudem durch:

  • ihre UV-Beständigkeit, so dass Farben auch bei direkter Sonneneinstrahlung nicht verblassen
  • Frostbeständigkeit
  • Hitzebeständigkeit.

Zudem erweist sich das betreffende Möbelstück als überdurchschnittlich robust, wenn es um das Thema „Niederschläge“ geht. Weder Regen noch Hagel und Co. können witterungsbeständigen Möbelstücken etwas anhaben.

Maximale Flexibilität und wenig Pflege – Edelstahl und Plastik als „Allrounder“

Gartenmöbel aus Edelstahl bzw. Plastik sind in der Regel vor allem dann beliebt, wenn eine Gartenparty ansteht und noch Sitzmöglichkeiten für die Gäste fehlen. Diese Möbelstücke zeichnen sich nicht nur durch ihre Witterungsbeständigkeit, sondern auch durch:

  • wenig Pflegeaufwand
  • einen niedrigen Preis
  • ein unkompliziertes Handling, beispielsweise in Form einer platzsparenden Lagerung,

aus. Allein schon aufgrund der glatten Oberflächen erweisen sie sich als weitestgehend robust. Dennoch neigen viele Gartenmöbel aus Plastik auch dazu -je nach Farbgebung- zu verblassen, wenn Sie über einen längeren Zeitraum hinweg UV-Strahlen ausgesetzt werden. 

Denken Sie zudem daran, dass Möbel aus Edelstahl zwar witterungsbeständig sind, ein eventueller Überzug aus Stoff jedoch (logischerweise) eben nicht. Wer seine Gartenmöbel demnach mit Hilfe von Kissen und Co. aufpeppen möchte, sollte diese in jedem Fall in der Nacht oder vor einem Regenschauer entfernen.

Edelstahl und Plastik als einzige Alternativen? – Teak und Mahagoni auf dem Vormarsch

Der Trend, sich -besonders mit Hinblick auf Gartenmöbel aus natürlichen Materialien- zu konzentrieren, scheint ungebrochen. Dennoch steht die Frage: „Wie pflegeintensiv sind die Möbel wirklich?“ steht hier immer im Raum. 

Fakt ist: auch Gartenmöbel aus Holz bzw. genauer gesagt Teak oder Polyrattan sind durchaus witterungsbeständig, sofern Sie mit der richtigen Pflege verwöhnt werden. 

Wichtig ist es hierbei unter anderem, den Unterschied zwischen Rattan und Polyrattan zu beachten. Ersteres erweist sich im Alltag als deutlich empfindlicher als die Poly-Variante. Mit Hinblick auf klassisches Holz schafft es Teak auf das Siegertreppchen. Auch der Einsatz von Mahagoni wird im Außenbereich immer beliebter. Beide, sowohl Teak als auch Mahagoni, wehren äußere Einflüsse wie Regen oder allzu warme bzw. kalte Temperaturen deutlich besser ab als die Klassiker aus Lärche oder Kiefer. Teak bietet jedoch noch den zusätzlichen Vorteil, dass es weitestgehend resistent gegen einen Insektenbefall ist. Auch Schimmel hat hier vergleichsweise wenig eine Chance, sich auszubreiten. 

Beliebte Holzarten für Gartenmöbel in der Übersicht

Wer heutzutage auf Gartenmöbel aus Holz zurückgreifen möchte, sollte unbedingt über deren unterschiedliche Pflegeansprüche Bescheid wissen. Oder anders: manche Holzarten sind eben doch witterungsbeständiger als andere.

 Generell gilt jedoch für jede Holzart, dass es immer sinnvoll ist, die Möbel aus Holz in regelmäßigen Abständen zu ölen. Diese Behandlung verhindert, dass das Holz im Laufe der Zeit grau wird. Vor allem die Besitzer von Gartenmöbeln aus Teakholz werden nach dem Einölen mit einer noch schöneren Farbgebung belohnt.
 

Neben dem Teakholz stehen unter anderem auch…:

  • Eichenholz
  • Robinienholz
  • Kiefernholz
  • Eukalyptusholz
  • Buchenholz 

hoch im Kurs. Doch worin liegen eigentlich die Unterschiede zwischen den einzelnen Holzarten? Eichenholz erweist sich beispielsweise als sehr haltbar, ohne dass eine besondere Form der Pflege notwendig wäre. Regelmäßiges Einölen ist hier schon ausreichend. Tiefere Verschmutzungen können unkompliziert mit Schleifen mit Sandpapier entfernt werden. Leichte Rückstände lassen sich mit Wasser bzw. Seifenlauge entfernen. 

Robinienholz hingegen bietet Ihnen den Vorteil, resistent gegenüber Pilzen und Insektenbefall zu sein. Es kann nicht verrotten und benötigt keine Imprägnierung. Der Einsatz einer Holzpflegelasur gewährleistet, dass die charakteristische Farbe möglichst lange erhalten bleibt. 

Möbel aus Kiefernholz müssen regelmäßig imprägniert werden. Zudem sollten Sie hier mit Hinblick auf die Bildung von Schimmel besonders aufmerksam sein und diesen sofort entfernen.  

Buchenholz ist hingegen leider nur bedingt witterungsfest. Am besten stellen Sie die betreffenden Möbel daher etwas geschützt, zum Beispiel unter einer Terrasse, auf. Charakteristisch für das Buchenholz ist, dass es „arbeitet“. Somit entstehen mitunter Risse, die behandelt werden müssen.

Fazit

Auch wenn sich manche Holzarten, wie Teak und Eukalyptusholz, als deutlich witterungsbeständiger als andere erweisen, gibt es in der heutigen Zeit genug Alternativen zu Gartenmöbeln aus Edelstahl oder Plastik. Fragen wie…:

  • Wie viel Zeit möchte ich in die Pflege der Gartenmöbel investieren?
  • Was sollen meine Möbel kosten?
  • Wo werden die Gartenmöbel stehen?

spielen hier für die letztendliche Entscheidung daher eine ebenso große Rolle wie die Überlegung, wie viel Geld Sie investieren möchten.

 

Bildquelle:

  • News_Gartentisch_Startbild: © Florian Pötzsch