Die Lebensmittelampel sorgt regelmäßig für Diskussion

Rot stehen, grün gehen?

© Gerhard Seybert - Fotolia.com
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In Großbritannien wird sie seit 2006 erprobt, in Deutschland hingegen wurde sie heiß diskutiert und letztendlich abgelehnt: Die Lebensmittelampel. Doch wie funktioniert das Ampel-Prinzip eigentlich und was wären die Vorteile einer solchen Kennzeichnung?

In deutschen Supermärkten hat die Lebensmittelampel noch keinen Einzug gehalten, wurde jedoch von Politik, Verbraucherschützern und Gesundheitsorganisation schon erwogen und taucht regelmäßig wieder in der Diskussion auf. Hauptargumente für die Ampelkennzeichnung sind dabei ihre Übersichtlichkeit und einfache Verständlichkeit. Das soll vor allem den Vergleich innerhalb einer Produktkategorie leichter machen und somit zu einem höheren Ernährungsbewusstsein beitragen. Einer möglichen Fehlernährung, so die Idee, soll damit vorgebeugt werden.

Bei der Lebensmittelampel handelt es sich um eine sogenannte „multiple Ampel“, die über mehr als drei Zeichen verfügt. Angegeben wird jeweils der Gehalt an Zucker, Salz, Fett und gesättigten Fettsäuren. Die Kennzeichnung – meist auf der Vorderseite der Verpackung – gibt dabei die Anteile der Inhaltsstoffe pro 100 Gramm oder 100 Milliliter des Produktes an. Je nachdem, wie viel Gramm Fett, Zucker oder Salz enthalten sind, gliedert sich sich die Auflistung in grün (niedriger Gehalt), gelb (mittlerer Gehalt) und rot (hoher Gehalt). Die genauen Werte werden dabei zusätzlich angegeben. Diese von der britischen Lebensmittelbehörde Food Standard Agency (FSA) vorgeschlagene Übersicht soll es dem Verbraucher leicht machen zu sehen, ob ein Lebensmittel die empfohlene Menge eines Nährstoffes überschreitet.

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