Grippeschutzimpfung nicht vergessen

Frühzeitig impfen lassen

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Die Erkältungssaison und die Krankheitswelle beginnt zwar erst im Dezember, doch es ist ratsam, schon jetzt über die entsprechende Grippeschutzimpfung nachzudenken.

Obwohl meist zwischen Oktober und November geimpft wird, kann es sinnvoll sein, bereits Ende September den Arzt aufzusuchen. Zum einen muss beachtet werden, dass es 10-14 Tage dauert bis der Impfstoff vollständig wirkt und sich die gewünschte Schutzwirkung bei einer allzu späten Impfung noch einmal um einen halben Monat hinauszögern kann. Zum anderen kann ein früher Arztbesuch eine Ansteckung im überfüllten Wartezimmer verhindern. Doch selbst wenn die erste Grippewelle schon in vollem Gange ist, lohnt sich die Impfung noch, denn generell gilt: jede Impfung ist besser als keine Impfung.

Bei der Frage, wer sich impfen lassen sollte, scheiden sich die Geister. Ärzte raten vor allem Schwangeren, Kindern, Menschen über 60 und Menschen mit Vorerkrankungen wie Asthma oder Diabetes zur Impfung. Trotzdem zahlt sich eine Schutzimpfung auch für alle anderen Bevölkerungsgruppen aus, denn eine echte Influenza geht mit unangenehmen Symptomen wie hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen einher und kann bis zu zwei Wochen andauern. Außerdem trägt jeder, der sich impfen lässt, zu einem geringeren Infektionsrisiko für seine Mitmenschen bei.

Darüber hinaus halten sich die oft gefürchteten Nebenwirkungen der Impfung meist in Grenzen. Mitunter treten leichte Hautreaktionen wie eine Rötung oder Schwellung der Einstichstelle auf. In seltenen Fällen kann es zu Fieber oder Muskelschmerzen kommen.

Die Kosten der Impfung werden bei den genannten Risikogruppen in vollem Umfang von der Krankenversicherung übernommen, doch auch bei Nicht-Risikopatienten zeigen sich die Krankenkassen oftmals kulant und erstatten entstandene Kosten.

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