Mit der neuen Po-Dusche HappyPo wird nur noch ein Bruchteil von Klopapier verwendet
Mit der neuen Po-Dusche HappyPo wird nur noch ein Bruchteil von Klopapier verwendet

Mit der Po-Dusche HappyPo kann kann künftig über die Hälfte an Toilettenpapier pro Sitzung eingespart werden.

Und darum geht es den „HappyPo“-Gründern Oliver Elsoud und Frank Schmischke: eine einfach zu bedienende Po-Dusche, ein Bidet to go, das den Hintern mit Wasser säubert. Damit wird nur noch ein Bruchteil an Toilettenpapier zum Abtrocknen verwendet. Feuchtes Toilettenpapier, das unter Umständen mit allergenen Duft- und Konservierungsstoffen benetzt ist, wird überflüssig. 

Wasserreinigung für die Intimzone

Was in Form von Bidets und Dusch-WCs in Frankreich, Italien oder Japan als allgegenwärtigen Standard der Hygiene längst bekannt ist, blieb in Deutschland bisher ein Genuss für die oberen Zehntausend. Für interessierte Normalsterbliche war das bisher mit Investitionen und Bad-Umbauten verbunden und in der Mieternation Deutschland ein Problem. Mit ihrer handlichen Po-Dusche HappyPo die sanfte Luxusreinigung in jeden Haushalt bringen.

Und je weniger Toilettenpapier letztendlich verbraucht wird, umso mehr schont das den Geldbeutel. Dabei ist die Po-Dusche von HappyPo zu jeder Zeit und an jedem Ort in nur drei einfachen Schritten einsatzbereit, so auch beim Reisen: Wasser einfüllen, Dusche zusammendrücken, Po duschen, abtrocknen – ein kräftiger Wasserstrahl ganz simpel mit Handkraft, ganz ohne Batterien oder Elektronik.

Weil nur Wasser wirklich sauber bedeutet

Jedes Körperteil waschen wir mit Wasser – warum nicht den Po? Weil es bisher zu umständlich und teuer war. Die einfachere und kostengünstigere Alternative für das Bidet liefern ab sofort HappyPo mit ihrer Po-Dusche. Das Wasser kommt ohne Probleme an alle Hautstellen, wo hingegen Toilettenpapier die empfindliche Haut durch die wiederholte Bewegung gerne zusätzlich reizt. Vor allem, wenn Haut oder After schon im Vorfeld beansprucht sind – wie bei den Volksleiden Reizdarm und Hämorrhoiden – ist eine sanfte und angenehme Reinigung mit Wasser empfehlenswert.

Die neue beste Freundin

Auch für Mütter, die nach der Entbindung wegen Infektionsgefahr „Wischverbot“ erteilt bekommen, kann die Po-Dusche HappyPo hygienische Hilfe leisten. Und während der Menstruation kann die Frauenhygiene verbessert werden – ein rundum sauberes Gefühl für alle Tage.

Umweltaktivisten auf zwei Pobacken

Weitere Punkte auf der HappyPo-Agenda sind Umweltschutz und Müllvermeidung. Derzeit fällen wir täglich über 270.000 Bäume für Hygienepapier, um sie dann die Toilette herunterzuspülen. Mit HappyPo wird nur noch ein Bruchteil von Klopapier verwendet. Auch der Gebrauch von reißfesten Feuchttüchern, die durch ihre Beschaffenheit biologisch schwer abbaubar sind, soll reduziert werden. Millionen Euro in den Klärwerken können eingespart werden. „Sauberkeit auf dem Klo war schon immer in Bewegung“, sagt Geschäftsführer Oliver Elsoud. „Früher haben wir uns mit Moos, dann mit Schwämmen, Zeitungspapier und schließlich Toilettenpapier den Po sauber gemacht. Toll, dass wir jetzt in der Lage sind, den nächsten Schritt in der Entwicklung zu machen.“

„Ärschle gut, alles gut“ – Über HappyPo

Was in Kreuzberg perfektioniert wurde, fand seinen Ursprung in Schwaben. In den 30er Jahren wurde in Ludwigshafen das erste industrielle Klopapier hergestellt. Knapp 80 Jahre später gehen zwei Schwaben noch ein Stück weiter. Oliver Elsoud und Frank Schmischke verlassen ihre Heimat, um in Berlin den Traum der handlichen Po-Dusche zu verwirklichen. Auf dem Weg dorthin war Elsoud für den “Schraubenkönig” Würth tätig, anschließend stand er als Berater verschiedenen Start-ups zur Seite, darunter auch der erste Original Unverpackt Laden in Berlin. An seiner Seite ist das Kommunikationstalent Schmischke, der schon für deutsche wie internationale Unternehme wirksame Kampagnen durchführte. Seit Ende 2015 steht nun alles im Zeichen der modernen Po-Dusche HappyPo.

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