Die Teichpumpe und deren richtige Auswahl

Ein elementarer Teil der Wasseraufbereitung beim Wasserteich bildet eine Teichpumpe. Doch je nach Teich und Einsatzgebiet, müssen Teichpumpen richtig dimensioniert und ausgewählt werden.

Gartenteich mit sprudelnder Quelle (Bild: © Franz Peter Rudolf - Fotolia.com)
Gartenteich mit sprudelnder Quelle (Bild: © Franz Peter Rudolf - Fotolia.com)

Ein Teich im eigenen Garten stellt einen entspannenden Rückzugsort für den Menschen aber auch für viele kleinere Lebewesen dar. Zudem trägt dieser und dessen Bepflanzung zu einer individuellen Gartengestaltung bei. Ist der Teich von vielen Pflanzen und Tieren wie Fischen besiedelt, ist eine gewisse Wasseraufbereitung vonnöten. Einen elementaren Teil der Wasseraufbereitung bildet eine Teichpumpe.

Diese macht stille Gewässer beweglich und sorgt für ein Gleichgewicht im ökologischen System. Doch je nach Teich und Einsatzgebiet, müssen Teichpumpen richtig dimensioniert und ausgewählt werden.

Wassermenge und Förderleistung ausschlaggebend

Um ein möglichst gutes Reinigungsergebnis zu erzielen, soll eine Teichpumpe natürlich so viel Wasser so schnell wie möglich in Bewegung versetzen. Andererseits muss diese aber auch energieeffizient und kostensparend arbeiten. Je nach der im Teich befindlichen Wassermenge, der gewünschten Förderleistung und dem zu überwindenden Höhenunterschied, kommen verschiedene Teichpumpen zum Einsatz. Aber auch die Bewohner des Teiches können durch zusätzliche Verschmutzungen für eine höhere Umwälzrate sorgen. Für besonders kleine Teiche ist eine Umwälzpumpe mit einem Durchsatz ab 500 Liter pro Stunde zu empfehlen. Der zu überwindende Höhenunterschied ist im Normalfall sehr gering und eine Pumpe mit geringer Leistung kann verwendet werden. Kleine bis mittelgroße Teiche werden Pumpen mit einem Durchsatz von 5.000 bis 10.000 Liter pro Stunde benötigt. Als Faustregel gilt, die komplette Wassermenge soll einmal alle zwei Stunden umgewälzt werden. Für sehr große Teiche kommen Teichpumpen mit einem Durchsatz von bis zu 25.000 Liter Wasser pro Stunde zum Einsatz.

Teichpumpe: Verschiedene Teichpumpen-Typen

Trockenstehende Teichpumpen werden an einem trockenen Ort aufgestellt und kommen nur durch eine Zu- und Ableitung mit dem Wasser in Kontakt. Auch der Kontakt mit Spritz- und Regenwasser ist zu vermeiden. Die Installation einer solchen Pumpe ist aufwendiger, der Wartungsaufwand ist anschließend aber auch um einiges geringer. Tauchpumpen hingegen sind für den Unterwassereinsatz konzipiert. Der Einsatz einer Teichpumpe ist durchaus einfach, bringt aber auch Nachteile mit sich. Im Teich befindet sich sowohl ein Stromkabel als auch ein Wasserschlauch, welcher vom Rand des Teiches zu dessen Mitte führen muss. Zudem muss diese Pumpentype öfters gereinigt werden, da sie leichter anfällig für Schlamm und Schmutz ist. Eine Solar Teichpumpe hingegen, verursacht keine zusätzlichen Energiekosten und ist hierdurch besonders umweltschonend. Zudem müssen keine Stromleitungen im Garten verlegt werden, welche ebenfalls anfällig für Beschädigungen sind. Als Energiespeicher dient ein ausreichend groß dimensionierter Akku, der über ein Solarpanel aufgeladen wird. Der Energiespeicher ist hierbei so groß dimensioniert, dass er auch mehrere Tage ohne Sonnenlicht auskommt. Die Platzierung des Solarpanels ist hierbei extrem ausschlaggebend. Solar Teichpumpen eignen sich allerdings eher für kleine Teiche, da die Förderleistung in der Regel zwischen 200 und 600 Litern Wasser pro Stunde liegt.

Regelmäßige Wartung nicht vernachlässigen

Egal auf welchen Pumpentyp die Entscheidung fällt, eine regelmäßige Wartung sollte nicht vernachlässigt werden um ein effizientes Arbeiten und eine lange Funktion gegeben ist. Alle Leitungen, Siebe und Filter sollten so gut wie möglich von Schmutz und Verunreinigungen befreit werden. Der größte Feind für eine Teichpumpe ist allerdings Kalk, denn dieser erhöht die Energieaufnahme der Pumpe und kann zu Schäden führen. Schuld sind hierbei Kalkablagerungen, welche für eine erhöhte Reibung und Abnützung der Laufeinheit sorgen.

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