Gesund schlafen: Die wichtigsten Tipps

Gesund schlafen: Tipps, mit denen die Nachtruhe wieder zur angenehmen Verschnaufpause wird

Schlafen
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Gute Nacht? Schön wär’s! Statistiken zufolge leidet jeder dritte Deutsche an Schlafstörungen. Immer mehr Menschen haben Probleme damit, ein- oder durchzuschlafen. Schenkt man Umfrageergebnissen von Forsa Glauben, schlafen jede zweite Frau und jeder vierte Mann schlecht.

Als wichtigster Faktor gilt ein stressiger Job, dem sich gesundheitliche und familiäre Probleme anschließen. Doch es gibt Tipps, mit denen die Nachtruhe wieder zur angenehmen Verschnaufpause wird.

Wohlfühlatmosphäre im Schlafzimmer

Besonders wichtig ist die Gestaltung des Schlafzimmers. Die Räumlichkeiten sollten hell und lärmgeschützt sein. Der eine mag kühle, der andere mollig warme Temperaturen. Generell ist es wichtig, dass die Temperatur in Schlafzimmern zwischen 17 und 22 Grad Celsius beträgt. Wichtig ist nur, dass man weder friert, noch schwitzt. Matratzen und Schlafsysteme von Anbietern wie den Schramm Werkstätten werden den eigenen Bedürfnissen angepasst. Denn ganz gewiss fühlt sich jeder in den Betten am wohlsten, die gefallen und hohen Ansprüchen entsprechen – Betten in denen man ruhigen Schlaf findet.

Nicht hungrig schlafen gehen

Auch wenn Ernährungsexperten eine andere Meinung vertreten, ist es keine gute Idee, hungrig schlafen zu gehen. Das bedeutet jedoch nicht, direkt vor dem Schlafengehen zu schwere Kost zu sich zu nehmen. Auf dem Abendbrotteller sollte Nahrung liegen, die nicht zu schwer im Magen liegt. Flüssigkeit ist ebenso wichtig. Von einer Einnahme von Alkohol ist jedoch vor dem Schlafen abzuraten, da alkoholhaltige Getränke Schlafstörungen verursachen.

Keine großen Anstrengungen vor dem Zubettgehen

Schon tagsüber können sich gesundheitsbewusste Menschen auf den Schlaf vorbereiten, indem sie die geistige und sportliche Herausforderung suchen. Allerdings sind zu große geistige und physische Anstrengungen unmittelbar vor der Nachtruhe hinderlich. Erzeugen Filme oder Bücher eine zu große Spannung oder Aufregung, wirken sich diese Arten der Unterhaltung hinderlich auf die Müdigkeit aus. Zudem empfehlen Einrichtungsexperten, dass Arbeits- und Schlafbereiche strikt voneinander getrennt werden.

Mit Ritualen zur Ruhe kommen

Rituale sollen an Schlafstörungen leidenden Menschen dabei behilflich sein, vor dem Zubettgehen zur Ruhe zu kommen. Vom Lesen und Fernsehen übers Malen bis hin zum Stricken oder Nähen – es ist wichtig, die letzte halbe Stunde vor der Bettruhe bewusst zu gestalten und keine Aufregung walten zu lassen. Feste routinierte Handlungen wie Körperhygiene und das anschließende Entspannen bei einem Hörbuch sind eine weitere interessante Option. Von besonderer Bedeutung ist die Regelmäßigkeit – ein Aspekt, der übrigens auch für Schlafens- und Aufstehzeiten gilt. Harmonieren Paare in puncto Schlaf nicht, ist es dringend empfehlenswert, in getrennten Betten zu schlafen. Die Wohlfühltemperatur und das individuelle Schlafverhalten unterscheiden sich schließlich von Mensch zu Mensch. Einer der größten Knackpunkte ist in vielen deutschen Ehebetten das Schnarchen, das die Schlafqualität der anderen Person deutlich reduzieren kann. In diesen Fällen empfehlen Schlafexperten ganz klar, mit getrennten Schlafzimmern vorlieb zunehmen.

Elektrische Geräte haben Sendepause

Elektrische Geräte wie E-Book-Reader, Laptops oder Handys haben im Schlafzimmer nichts verloren. Beispielsweise raten Schlafspezialisten, spätestens eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen alle Apparate wegzulegen. In diesem Zusammenhang betonen einige Wissenschaftler sogar, dass das blaue Licht der elektronischen Geräte die Aktivierung des Hormons Melatonin verzögert – eine negative Begleiterscheinung für das Hormon, das eigentlich den Tag-Nacht-Rhythmus reguliert. Leuchtende Nachttischlampen beeinflussen den Schlafrhythmus hingegen nicht.

Im Schlafzimmer ist kein Platz für Tierliebe

Auch wenn sich die Nähe zu Haustieren häufig positiv aufs Gemüt auswirkt, trüben viele Tiere das Schlaferlebnis deutlich. Katzen fordern mitten in der Nacht ihren Willen ein. Hamster oder Kaninchen sind nachtaktive Tiere. Hunde möchten sich möglicherweise mit ins Bett kuscheln. Trotz aller Tierliebe – an Schlaf ist bei diesen Szenarien nicht zu denken. Schon von Kindesbeinen an ist es wichtig, Schlaf mit einem positiven Erlebnis zu verbinden. Wird Kindern bei schlechtem Verhalten schon in frühen Jahren mit Schlaf als Strafe gedroht, entwickeln sie ein gestörtes Verhältnis zum Schlaf. Wer das Ausschlafen hingegen gemeinsam zelebriert oder sich über Träume unterhält, weckt die Vorfreude auf die nächste Nacht.

Im Notfall einen Arzt aufsuchen

Wer all diese Tipps beherzigt, sieht gewiss schon bald angenehmen und erholsamen Nächten entgegen. Im Gegenzug raten Schlafexperten von Medikamenten ab, deren Einnahme die Schlafqualität steigern soll. Haben Betroffene all diese Tipps versucht und stellt sich nach drei Monaten dennoch keine Besserung ein, ist eine Kontaktaufnahme zum Arzt dringend anzuraten. Mediziner und Patienten können sich auf Ursachenforschung begeben und eventuelle Maßnahmen einleiten, bevor das Problem chronisch wird.

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