Eine weitere Ergänzung von Philips Hue sind die neuen Philips Hue Signe Stehleuchten. Mit ihrer schlanken Form passen sie perfekt neben den Fernseher
© Signify

Licht beeinflusst das Befinden der Menschen. So können Licht und Dunkelheit unsere Stimmung im wahrsten Sinne des Wortes aufhellen oder trüben. Dabei spielt die lichttechnische Einheit Lux (lx) eine große Rolle.

Die Lux-Anzahl beschreibt die Maßeinheit für die Belichtungsstärke, also die Gesamtmenge an Licht die tatsächlich auf einer Fläche ankommt. Im Sommer wirken bei blauem Himmel circa 100.000 Lux auf den Körper ein. Im Winter liegt der Wert mit 3.500 Lux grade mal bei einem kleinen Bruchteil dessen. Der enorme Unterschied sorgt dafür, dass sich der Mensch bei einem zu niedrigen Lux-Wert unbehaglicher fühlt und nicht richtig konzentrieren kann. Nicht umsonst spricht man daher in der dunklen Jahreszeit vom Winterblues.

Noch kleiner ist die Lichtmenge jedoch in Gebäuden. Hier kann man aber clever mit künstlichen Lichtquellen nachhelfen, um die eigenen Wohnräume mit dem passenden Licht zum Entspannen und Wohlfühlenauszustatten. Doch worauf kommt es an, wenn man die eigenen vier Wände mit der richtigen Innenbeleuchtung in Szene setzten möchte?

Direkte und indirekte Beleuchtung

Bei der Innenbeleuchtung kommt es vor allem auf einen ausgewogenen Mix aus direkter und indirekter Beleuchtung an. Dabei ist direktes Licht für viele verschiedene Sehaufgaben unabdinglich. Beispielsweise beim Lesen oder Inszenieren von detaillierten Objekten. Die direkte Bestrahlung ermöglicht es dem menschlichen Auge, Strukturen und Tiefen hervorzuheben und so besser zu erkennen. Daher kommen Lampen mit direkter Beleuchtung vor allem auf Schreib- oder Esstischen zum Einsatz. Beispiele für direkte Beleuchtungsquellen sind Bodenstrahler, Hängeleuchte oder Schreibtischlampen. Jedoch birgt die direkte Beleuchtung auch einige Tücken. Werden die Leuchten falsch ausgerichtet, kann dies zu unangenehmen Reflektionen und Schattenwürfen führen oder gar blenden. Daher ist es ratsam, sich bei der Belichtungsauswahl von speziellem Fachpersonal beraten zu lassen. In dem Zusammenhang bietet etwa das Portal gluehbirne.de ein umfassendes Angebot an verschiedenen Beleuchtungsvarianten.

In Wohnräumen zum Entspannen erfreuen ist vor allem indirektes Licht beliebt. Durch die dezente Beleuchtung des Raumes wird das Licht als besonders weich und angenehm für das Auge empfunden. Unter indirekter Beleuchtung versteht man jene Lichtquellen, die zunächst von der Wand oder Decke reflektiert werden, bevor sie den Raum erhellen. Beispielsweise in Form von Decken- oder Wandstrahlern. Durch die Reflektion werden die Lichtstrahlen gestreut. Daher ist das Licht diffus und wirft keine unangenehmen Schatten. Indirekte Leuchten kommen in der Regel als Grundbeleuchtung zum Einsatz. Im Zusammenspiel mit direkten Lichtquellen wird ein stimmiges Lichtambiente erzeugt, dass in Wohnzimmer, Küche Schlafzimmer und Bad für ausreichend Wohlfühlatmosphäre sorgt.

Was hat es mit der Lichtfarbe auf sich?

Neben der richtigen Beleuchtungsart, hat auch die Lichtfarbe der zahlreichen Leuchtmittelarteneinen großen Einfluss auf das Befinden. Die Lichtfarbe beschreibt die Eigenfarbe einer Lichtquelle und wird auch Farbtemperatur genannt. Diese Eigenschaft ist gerade bei LED-Lampen ein wichtiges Kaufkriterium. Denn im Gegensatz zur herkömmlichen Glühbirne gibt es hier beachtliche Unterschiede.

Die Lichtfarbe wird in der Einheit Kelvin (K) gemessen. Dabei werden die Spektralfarben, bestehend aus rot, orange, gelb, grün, blau und violett, addiert. Je nach Vorkommen und Intensität der einzelnen Spektralfarbe erzeugt die LED-Lampe einen anderen Weiß-Ton. Dieser kann vom menschlichen Auge als wärmer (gelb-orange) oder kühler (blau-weiß) empfunden werden. Für eine größere Wohlfühlatmosphäre empfehlen sich daher Leuchtmittel mit einem Wert von weniger als 3.300 K. Diese erzeugen ein warmweißes Licht zum Entspannen anregt. Derartige Leuchtmittel kommen daher vor allem im Wohn-, Ess- oder Schlafbereich zum Einsatz.

Für die Küche, das Bad oder das Arbeitszimmer empfiehlt sich hingegen ein kühleres Licht, auch sachliches Licht genannt. Leuchtmittel mit einem Wert zwischen 3.300 und 5.300 K sorgen für ein nüchternes Ambiente und fördern durch ihre Klarheit die Konzentration.

Bildquelle: