So wird das Zuhause ökofreundlich

Auch viele kleine Änderungen im täglichen Leben können der Umwelt nutzen

ökofreundlich
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Umweltfreundlicher leben steht bei vielen Deutschen obenan. Dabei helfen schon kleine Veränderungen innerhalb der eigenen vier Wände, um dem Planeten und sich selbst ein bisschen zu helfen. 

Das fängt im Kühlschrank und der Vorratskammer an. Immer mehr Läden ermutigen ihre Kunden, eigene Behälter für Wurst und Käse, Obst und Gemüse oder auch Eier mitzubringen. Bereits vorhandene Plastiktüten so oft wie möglich wiederzuverwenden schont Umwelt und Geldbeutel. Fallen sie auseinander, sind Stoffbeutel ein guter Ersatz. Putzmittel gibt es mittlerweile ebenfalls zum Nachfüllen, wenn man sich ein bisschen umguckt.

Ökofreundlich: Augen auf beim Recycling

Beim Recycling lohnt es sich, regelmäßig auf den Seiten der lokalen Verwaltung nachzuschauen, was in welche Tonne gehört. Wer falsch trennt, trägt ungewollt zu den Bergen auf den Müllkippen bei.

Wenn die Temperaturen sinken, neigen wir dazu, die Heizung höher zu drehen und so Ressourcen und Geld zu verbrauchen. Doch eine kuschlige Sofadecke kann nicht nur die Versuchung verhindern, am Thermostat zu spielen, sondern auch optisch für Gemütlichkeit sorgen.

Natürliches Sonnenlicht ist nicht nur gut für die Gesundheit. Wer daheim am Schreibtisch arbeitet, sollte ihn möglichst so platzieren, dass er so viel Sonnenlicht wie möglich einfällt. Dank Außenleuchten ist selbst Gartenarbeit auch nach Sonnenuntergang möglich, aber besser ist es, nach Möglichkeit den Strom zu sparen und im Hellen den Rasen zu mähen, die Beete zu gießen oder das Unkraut zu zupfen.

Was gepflanzt wird, kann großen Unterschied machen

Einheimische Gewächse sind im Freien am besten, weil sie auf die regionalen Gegebenheiten eingestellt sind. Bei Zimmerpflanzen fällt das weniger ins Gewicht. Dabei ist lebendiges Grün in den eigenen vier Wänden nicht nur hübsch anzusehen, sondern Topfpflanzen sind auch gesundheitsförderlich und ökofreundlich.

Die botanischen Wunder entfernen Schadstoffe aus der Luft und reichern sie dafür mit Sauerstoff an, helfen beim Stressabbau und können gegebenenfalls sogar die Konzentration verbessern und die Produktivität steigern. Die auch als Muschelblume bekannte Pistia ist zum Beispiel ein natürlicher Luftbefeuchter, weil sie Dunst abgibt. Dadurch senkt sie auch die Raumtemperatur. Helmkräuter sind für ihre antioxidativen Eigenschaften bekannt und gelten als hilfreich gegen Angst- und Depressionszustände. Das gleiche gilt auch für den Pfennigbaum.

Rosmarin vertreibt Müdigkeit und hebt die Stimmung. Aloe Vera gehört zu den beliebtesten Hauspflanzen. Aus den Blättern werden nicht nur heilsame Gels und Salben gewonnen, die Pflanze selbst wird als Bringer von positiver Energie und Glück gerühmt.

Auch beim Renovieren auf Umwelt achten

Doch selbst das wirksamste Grünzeug kommt nicht gegen alte Schadstoffe an. Wer neu streichen oder tapezieren will, sollte auch dabei auf die Umweltverträglichkeit achten. Ungesunde Ausdünstungen aus den falschen Farben, Lacken, Tapeten und auch Teppichen können Tag für Tag die Gesundheit belasten. Produktkennzeichen und Label helfen bei der Wahl der geeigneten Produkte.

Statt auf Neu kann bei Möbeln auch auf Alt gesetzt werden, um für umweltfreundlichen Stil zu sorgen. Solide gearbeitete Tische, Stühle und Schränke aus zweiter, dritter oder gar fünfter Hand schonen natürliche Ressourcen und verleihen dem Zuhause ein individuelles Flair. Und so manches Erbstück von Oma ist wenige Jahre später eine gesuchte Antiquität. Umweltfreundlich und ökofreundlich heißt schließlich nicht, Abstriche an der Lebensqualität zu machen.

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