Elektrosicherheit bei Wassereinbrüchen ist gerade in Zeiten des Klimawandels mit Starkregen und Überschwemmungen für Hausbesitzer immer wieder ein Thema

Elektrosicherheit bei Wassereinbrüchen kann für jeden von uns ein Themen werden.

Woran sollte beispielsweise gedacht werden, wenn nach starkem Regen oder einem Wasserrohrbruch plötzlich die Wohnung überflutet ist? Die Initiative Elektro plus gibt dazu hilfreiche Tipps:

Extreme Wetterverhältnisse

Der Klimawandel macht sich auch in Deutschland mit teils extremen Wetterverhältnissen bemerkbar. Neben heißen Sommern gibt es immer häufiger auch starke Regenfälle. Die führen nicht nur in hochwassergefährdeten Gebieten zu Überschwemmungen, auch in anderen Regionen laufen immer öfter Keller oder Erdgeschosse voll Wasser. Aber auch Wasserrohrbrüche können zu überfluteten Räumen führen.

Elektroinstallationen prüfen

Neben Schäden am Gebäude kann das Wasser auch die Elektroinstallation in Mitleidenschaft ziehen. „In der Nähe überfluteter elektrischer Anlagen ist äußerste Vorsicht geboten“, warnen die Experten. Sie empfehlen, unbedingt einen Fachbetrieb zur Reaktivierung der elektrischen Anlage hinzuzuziehen. Denn neben Schäden an der Bausubstanz könne es infolge von Hochwasser, Wasserrohrbrüchen oder Wassereinbrüchen nach starken Regenfällen auch zu zu massiven Schäden oder Störungen an der Elektroinstallation des Gebäudes kommen, so die Initiative Elektro plus. Deshalb sei es sehr wichtig, nach ersten Aufräumarbeiten die Elektroinstallation zu prüfen und gegebenenfalls instand setzen zu lassen. Erst danach sollte die Anlage wieder in Betrieb genommen werden.

Gefährliche Kurzschlüsse vermeiden

Ein Hochwasser ist als Ereignis höherer Gewalt einzustufen, wie die Experten weiter mitteilen: „In diesem Fall erlischt die allgemeine Stromversorgungspflicht des Energieversorgers (Netzbetreibers).“ Das heißt, dieser entscheide sowohl unter dem Aspekt der Sicherheit, als auch der Wirtschaftlichkeit, wann und wo die Stromversorgung in Hochwassergebieten zeitweise eingestellt wird. Damit sollen in überfluteten Gebäuden gefährliche Kurzschlüsse und lebensgefährliche elektrische Schläge ausgeschlossen und Elektrosicherheit bei Wassereinbrüchen gewährleistet werden.

Gefahr für Mensch und Tier

„In der Nähe überfluteter elektrischer Anlagen kann Lebensgefahr bestehen!“, warnen die Fachleute. Schutzeinrichtungen, die normalerweise vor gefährlichem elektrischen Schlag schützen, seien nach der Berührung mit Wasser meist nicht mehr wirksam. Deshalb müsse vor dem Betreten überfluteter Kellerräume die Elektroanlage abgeschaltet werden. Um Elektrosicherheit bei Wassereinbrüchen zu sichern,  sollte ein im Installateurverzeichnis eingetragener Elektrofachbetrieb oder der örtliche Energieversorger (Netzbetreiber) beauftragt werden.

Elektroanlagen abschalten

„In der Nähe überfluteter elektrischer Anlagen kann Lebensgefahr bestehen!“, warnen die Fachleute. Schutzeinrichtungen, die normalerweise vor gefährlichem elektrischen Schlag schützen, seien nach der Berührung mit Wasser meist nicht mehr wirksam. Deshalb müsse vor dem Betreten überfluteter Kellerräume die Elektroanlage abgeschaltet werden. Um Elektrosicherheit bei Wassereinbrüchen zu sichern,  sollte ein im Installateurverzeichnis eingetragener Elektrofachbetrieb oder der örtliche Energieversorger (Netzbetreiber) beauftragt werden.

Rat vom Fachmann einholen

Fachleute sind ebenfalls gefragt, wenn das Wasser wieder abgelaufen ist. Denn durchnässte Haushalt- und Installationsgeräte dürfen ohne vorherige Trocknung, Reinigung sowie fachgerechte Prüfung nicht eingeschaltet werden. Ansonsten besteht den Angaben zufolge die Gefahr eines elektrischen Schlages. Übrigens beinhaltet der E-Check des Elektrohandwerks alle relevanten Überprüfungen der Elektroinstallationsanlage. Informationen hierzu gibt es bei den qualifizierten Innungsfachbetrieben des Elektrohandwerks.

Lesen Sie auch Elektroanschlüsse im Freien – Tipps zu Installation und Anschluss

Bildquelle: