Tipp: Nutzbringende Zimmerpflanzen für jede Wohnung

Welche Zimmerpflanzen brauche ich
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Pflanzen sind wahre Multitalente wenn es um das Thema Raumklima geht. Sie sorgen für eine optimale Luftfeuchtigkeit, sorgen für eine bessere Atemluft und können sogar Schadstoffe filtern. Zudem wirken sie sich positiv auf unsere Stimmung aus und mildern Stresssymptome.

Natürliche Raumbefeuchter

Zimmerpflanzen sehen nicht nur hübsch und dekorativ aus, sie wirken sich auch positiv auf das Raumklima aus. Im Rahmen der natürliche Photosynthese nehmen sie Kohlenstoffdioxid aus der Luft auf und verwandeln ihn in Sauerstoff. Das sorgt laufend für eine gesunde Atemluft. Zudem wird durch die permanente Verdunstung des ihnen zugeführten Wassers die Luftfeuchtigkeit erhöht. Denn über die Blätter wird mehr als 95 Prozent des Gießwassers wieder an die Luft abgegeben. Umso mehr Pflanzen im Raum stehen, desto größer ist dieser Effekt, der vor allem im Winter aufgrund der trockenen Heizungsluft sehr wohltuend ist und dabei helfen kann, Erkältungen vorzubeugen. Denn eine zu tiefe Luftfeuchtigkeit fördert Symptome wie ausgetrocknete Mund- und Nasenschleimhäute, gereizte Augen oder Hautprobleme. Ein besonders fleißiger Raumbefeuchter ist zum Beispiel das Zypergras.

Pflanzen können sogar Schadstoffe aus der Luft filtern

Manche Zimmerpflanzen sind zudem in der Lage, Schadstoffe zu binden und auf diese Weise die Raumluft zu reinigen. So verbessert beispielsweise die Aloe-Vera das Raumklima in besonderem Maße. Sie bindet Keime und Staub und absorbiert Formaldehyde, die im Verdacht stehen, Krebs zu fördern. Weitere besonders luftreinigende Pflanzen sind beispielsweise:

  • Monstera
  • Drachenbaum
  • Farne
  • Efeu
  • Geigenfeige
  • Chrysanthemen

Anti-Stress-Zimmerpflanzen

Im Sommer sorgen Pflanzen dafür, dass die Temperatur im Raum gesenkt wird. Darüber hinaus hebt das frische Grün der Pflanzen die Stimmung von Menschen in Ihrer Umgebung und hat eine entspannende Wirkung. Zu den bekanntesten Anti-Stress-Zimmerpflanzen gehört sicherlich das Johanniskraut. Es ist Bestandteil vieler Medikamente und kommt häufig als Stimmungsaufheller zum Einsatz. Auch die Inhaltsstoffe der Melisse sind bekannt für ihre stressmildernde Wirkung. Sie kommt zum Beispiel in Badezusätzen zum Einsatz. Weitere Anti-Stress-Pflanzen sind Veilchen, Kamille, die Passionsblume oder Lavendel. Auch zahlreiche Kräuter wirken sich positiv auf unser Stimmungsbild aus und wirken im Zimmer durchaus dekorativ. Dazu zählen etwa Basilikum, Majoran, Thymian oder Dill.

Welche Pflanze für welchen Raum?

Regelmäßiges Lüften ist für ein gesundes Raumklima grundlegend. Die Raumtemperatur sollte 18 bis 21 Grad und die Luftfeuchtigkeit rund 50 Prozent betragen. Pflanzen können bei der Einhaltung dieser Richtwerte regulierend wirken. Jedoch eignet sich nicht jede Pflanze für jedes Zimmer.

Für Wohnräume sind vor allem Palmengewächse empfehlenswert. Die sind nicht nur ein toller Hingucker, sondern kommen auch mit den unterschiedlichen Lichtverhältnissen gut zurecht. Für die Küche eignen sich natürlich vor allem Kräuter, die so auch einen kurzen Weg bis in den Topf haben. Zahlreiche Pflanzen eignen sich speziell für das Schlafzimmer, da sie für eine bessere Nachtruhe sorgen. Daher ist es ratsam, sich vor einem Kauf über die wichtigsten Auswahlfaktoren für Zimmerpflanzen im Schlafzimmer zu informieren. Blühende Varianten beispielsweise sind hier unangebracht, da sie zu Kopfschmerzen führen und den Schlaf stören können.

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