Exotik im Fürstentum: Der Casino-Garten von Monaco

Monaco Casino Garten
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Schnelle Autos, teure Jachten und das prunkvolle Casino – das sind die Bilder, die man mit Monaco verbindet. Das kleine Fürstentum an der Riviera gilt als der Inbegriff von Luxus und ist die Wahlheimat vieler Millionäre. Aber Monaco hat auch ganz andere Seiten.

Für Gartenliebhaber besonders interessant: Der exotische Casino-Garten, der sich rund um die weltberühmte Spielbank in Monte Carlo erstreckt. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und seine subtropische Flora kontrastiert auf geradezu magische Art mit der traditionellen mediterranen Architektur des Viertels.

Das Casino de Monte Carlo: Auch im Online-Zeitalter ein Juwel

Das Casino de Monte Carlo steht im Zentrum des Casino-Gartens und macht einen erheblichen Teil des Flairs aus. Das Gebäude im Stil der Beaux-Arts-Architektur gehört zweifelsohne zu den schönsten Casinos der Welt, sowohl von außen als auch von innen. Es ist nicht verwunderlich, dass es auch im Zeitalter der Online-Casinos noch Besucher aus aller Welt anzieht. Zwar achten die meisten Spieler heutzutage mehr auf üppige Willkommenspakete und vorteilhafte Konditionen als auf Luxus. Das zeigt dieser Test zu Casino Boni ohne Umsatzbedingungen ganz eindeutig. Aber dank seines Rufs kommt das Casino de Monte Carlo ganz ohne Einzahlungsbonusse und Freispiele aus. Es kann sogar eine Eintrittsgebühr von 17 Euro verlangen. Wer nur den Garten bewundern möchte, braucht hingegen keinen Eintritt zu bezahlen und kann sich am Anblick der Fassade des Casinos erfreuen.

Washingtonpalme und Kurrajong: Subtropische Oase an der Riviera

Das Besondere am Casino-Garten ist seine Flora, die im 19. Jahrhundert unter großem Aufwand aus fernen Kontinenten eingeführt wurde. Nur ein wohlhabendes Land wie Monaco konnte sich damals eine solche Extravaganz leisten. Zwei Baumarten prägen den Casino-Garten. Das ist zum einen die Mexikanische Washingtonpalme, die wegen ihres schmalen, langen Stamms als Zierpflanze sehr geschätzt wird. In Kalifornien und Texas ist sie ein häufiger Anblick. In gemäßigten Klimazonen ist sie hingegen kaum zu sehen, da sie äußerst kälteempfindlich ist. Vom anderen Ende des Erdballs stammt der Kurrajong-Flaschenbaum: Er gehört zur Familie der Malvengewächse und ist im nördlichen Australien beheimatet. An den Füßen der Bäume wachsen zahlreiche subtropische Sträucher und Staudengewächse, die im Frühling und Sommer eine prächtige Blütenpracht entwickeln. Sowohl Einheimische als auch Touristen lassen sich gerne im Schatten der Bäume nieder.

Vom Felsen zur Grünfläche: Die Geschichte des Casino-Gartens

Auch die Geschichte des Casino-Gartens ist interessant. Denn wo heute üppiges Grün sprießt, befand sich vor wenig mehr als hundert Jahren noch ein kahler Felsen. Nachdem dort das Casino errichtet wurde, beschloss die Société des Bains de Mer, die Umgebung zu begrünen und engagierte dafür den französischen Landschaftsarchitekten Édouard André. Der genoss Ende des 19. Jahrhunderts großes Ansehen, unter anderem aufgrund seiner Arbeit am Parc des Buttes Chaumont in Paris und an den Gärten der Villa Borghese in Rom. André ließ sich unter anderem von einer botanischen Expedition nach Südamerika inspirieren, die er 1875 unternommen hatte. Er kehrte damals mit zahlreichen exotischen Zierpflanzen nach Europa zurück.  Er schuf einen exotischen Park, der trotz seiner zentralen Lage durch Elemente wie Wasserfälle, Bäche und künstliche Teiche einen geheimnisvollen Charme besitzt.

Bildquelle:

  • Monaco Casino Garten: © elvirkin/stock.adobe.com