Schlafatlas 2017: „So schläft Deutschland“

Der Schlafatlas 2017 verdeutlicht, wie wichtig ausreichender Schlaf ist und mit welchen einfachen Gewohnheitsänderungen eine optimale Schlafbedingung geschaffen wird.

Für den Schlafatlas 2017 im Einsatz: Der Schlafsensor SE 80 SleepExpert zur präzisen und kontaktfreien Schlafüberwachung
Für den Schlafatlas 2017 im Einsatz: Der Schlafsensor SE 80 SleepExpert zur präzisen und kontaktfreien Schlafüberwachung

Der Schlafatlas 2017 zeigt, dass die Deutschen immer weniger schlafen. An der repräsentativen Umfrage nahmen 3.491 Bundesbürger teil.

Aus ihren Antworten geht hervor, dass die Schlafdauer kürzer wird. Die Anzahl der Kurzschläfer (unter sechs Stunden) und die der Langschläfer (über acht Stunden) hat zugenommen: Innerhalb der gesunden Schlafdauer von sechs bis acht Stunden liegen heute nur noch 79,5 Prozent. 2010 waren es noch 81,6 Prozent.

Schlafsensor SE 80 SleepExpert von Beurer

Im Schlafatlas 2017 wurde das Schlafverhalten der Deutschen, bezogen auf unterschiedliche Einflussfaktoren wie beispielsweise Regionen, Familienstand, Einkommen und Gesundheit, thematisiert. Durchgeführt wurde die Studie vom Kölner Schlafmediziner Dr. Michael Feld sowie von Professor Peter Young, Direktor der Klinik für Schlafmedizin an der Universität Münster. Teil der Studie war zudem eine objektive Vergleichsmessung des Schlafverhaltens mit dem Schlafsensor SE 80 SleepExpert, der zusätzlich zu der subjektiven Befragung hinzugezogen wurde. Die daraus resultierenden Ergebnisse wiesen Unterschiede in der subjektiv wahrgenommenen und der objektiv gemessenen Schlafdauer aus.

Rund 54 Minuten Wachphasen

Die objektive Biosignal-Messung mit dem Schlafsensor von Beurer, der hochpräzise und kontaktfrei den Schlaf überwacht sowie analysiert, zeigt deutlich: Die Deutschen schlafen kürzer als sie denken. Und die Bevölkerung beurteilt ihren Schlaf subjektiv besser, als er tatsächlich ist. So schätzen die Deutschen ihre absolute Schlafdauer im Schnitt auf 6,54 Stunden, die objektive Messung mit dem Schlafsensor ergibt aber eine reine Schlafzeit von nur sechs Stunden. Die Differenz von 54 Minuten entsteht durch Wachphasen, an die sich die Probanden nicht erinnern.

Schnarcher und Nacktschläfer

So zeigen die Ergebnisse unter anderem auch, dass die Berliner den schlechtesten Schlaf haben. Die große Lärmbelästigung, höhere Außentemperaturen und der größere Arbeitsstress in der Hauptstadt wirken sich negativ auf den Schlaf aus. Kernergebnisse im Schlafatlas 2017 deuten auf ein deutlich besseres Schlafverhalten in Norddeutschland hin: Denn die Norddeutschen schlafen länger. Die Süddeutschen auf der anderen Seite haben dafür die meisten Schnarcher. So belegt die Studie, dass im Norden die Schlafzufriedenheit am größten ist. In dem Regionen-Ranking beweist sich Bremen als Bundesland mit dem besten Schlaf. Und die Hamburger können mit den meisten Nacktschläfern glänzen.

Wärmeunterbetten für gesunden Schlaf

Der Schlafatlas 2017 verdeutlicht, wie wichtig ausreichender Schlaf ist und mit welchen einfachen Gewohnheitsänderungen eine optimale Schlafbedingung geschaffen wird. Dazu will eigenen Angaben zufolge auch die Beurer GmbH beitragen. „Mit unserer SleepLine haben wir 2016 den Nerv getroffen“, so Kerstin Glanzer, Marketingleiterin des Ulmer Unternehmen. Mit den beiden Wärmeunterbetten UB 190 und UB 200 sei es gelungen, in diesem Jahr zwei weitere Produkte in die Linie integrieren zu können. „Wärme ist ein wichtiger Einflussfaktor für einen gesunden Schlaf, den wir mit den beiden Unterbetten optimal abdecken“, erklärt Glanzer weiter.

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