Nichts geht über einen köstlichen Smoothie oder Milchshake, dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob Radieschenblätter oder Mango-Tiefkühlwürfel, alles bekommt ein Standmixer fein püriert und trinkbar aufbereitet. Wir haben verschiedene Geräte auf ihre Eignung als Eiscrusher und Drink-Mixer getestet. Lesen Sie mehr in unserem Standmixer Test.

Die Testgeräte im StandmixerTest

Standmixer der Oberklasse:
Blendtec Professional 800
Blendtec Total Blender
KitchenAid 5KSB8270

 
Wer auf Mixgetränke steht, der wird wohl nichts dagegen einwenden, wenn neben Kaffeemaschine, Toaster, Wasserkocher noch ein Gerät seinen Platz auf der Küchentheke beansprucht: ein Standmixer – in Englisch: Blender. Wie der Name bereits sagt, soll der Küchenhelfer einen möglichst festen Stand haben, damit er von den enormen Kräften, die beim Mixen wirken, nicht umgeworfen wird. Deshalb weist der unten liegende Motorblock eines Standmixers auch ein relativ hohes Gewicht auf, während der Mixkrug oft aus leichtem Kunststoff besteht. Unsere Testkandidaten brachten von 3,1kg (Grundig) bis 9,2kg (KitchenAid) auf die Waage. Die „Schwergewichte“ werden schon vom Eigengewicht sicher am Platz gehalten. Einige Standmixer wie der von Caso können sich dank ihrer Saugfüße auf der Arbeitsfläche festsaugen.

Viel Kraft – beste Ergebnisse

Ein Messerstern mit vier oder sechs kräftigen Klingen muss im Verbund mit dem Motor alle Zutaten feinstmöglich zerkleinern. Für die leistungsstärksten Maschinen wie KitchenAid, Blendtec Professional und Blendtec Total Blender sowie den Profi-Standmixer von Rosenstein & Söhne kein Problem. Bei den leistungsschwächeren Modellen wie dem von AEG oder Melissa blieben noch Fruchtstücke im Smoothie wie auch im Milchshake zurück.
Aber Leistungsfähigkeit macht es offenbar nicht allein: Der Rommelsbacher Standmixer ist immerhin mit einer Maximalleistung von 1200 Watt ausgeschildert, hat im Test etliche größere Fruchtklumpen übrig gelassen. Beim gleichstarken WMF-Multifunktionsmixer sind wir mit dem Testergebnis jedoch sehr zufrieden.

Das einfachste Gerät im Standmixer Test ist der SM 7680 von Grundig. Der Messerstern muss auf den befüllten Mixkrug geschraubt und beides auf den Motorblock platziert werden und los geht es. Allerdings eignet sich der Kleine nur für den geringen Bedarf: Man soll nur maximal 200 Gramm Früchte einfüllen. Die Bedienanleitung weist darauf hin, dass beim Überschreiten von einer Minute Laufzeit eine Motorüberhitzung droht. Das heißt im Endeffekt wohl: Wer nicht sehr diszipliniert mit dem Gerät umgeht, hat nicht lange Freude daran.

Nützliche Bedienprogramme

Selbstverständlich wird man mit der Zeit immer vertrauter mit seinem Küchengerät und weiß einfach, wann der Smoothie die optimale Konsistenz erreicht hat. Doch bis dahin ist man für eine kleine Hilfe vielleicht dankbar…

 

Testverfahren
Die Testgeräte: 14 Standmixer
 
Funktion: Der Milchshake wird nach einer Hausrezeptur aus H-Milch (3,5% Fettgehalt), Banane und TK-Mangowürfeln hergestellt. Bewertet wird die Feinheit und Homogenität des Mix-Ergebnisses. Dies geschieht sowohl optisch als auch im Sensorikpanel, die Füllmenge beträgt durchweg 650g. Selbiges gilt für den Fruchtsmoothie, welcher nach Hausrezeptur aus Wasser, Äpfeln und Plattpfirsichen hergestellt wird. Die Zubereitungsdauer gibt an, wie schnell die Testkandidaten die beiden Testreihen bis hin zum bestmöglichen (also feinst möglichen) Mix-Ergebnis absolvieren. Der Referenzwert liegt bei gemittelten und addierten 90 Sekunden für beide Testreihen. Das Eis-Crushen erfolgt mit herkömmlichen Eiswürfeln (Kantenlänge 2,5cm) aus dem Side-by-Side-Kühlschrank, Ziel ist eine homogene Masse an Splittern im Größenbereich von 5 bis 10 Millimetern. Abwertungen gibt es für Eisschnee (unter 3mm Partikelgröße) und Eismatsch sowie für zu große Partikel (z.B. halbe Eiswürfel)
 
Handhabung: Die Testredaktion beurteilt im Standmixer Test die Funktionalität und Gängigkeit sämtlicher Bedienelemente, d.h. der Schalter (Druckpunkt und Hubweg), des Deckels (Öffnen, Schließen, Dichtigkeit) sowie Mixkrugverriegelung (falls vorhanden) und auch den Ausguss des Krugs (getestet mit Smoothie und Shake, präzises und tropffreies Dosieren ist hier das Ziel) sowie Skalierungen an Bedienelement und Mixkrug. Das Betriebsgeräusch wird aus einem Abstand von 50cm horizontal mittig zum Bedienfeld gemessen, der Referenzwert beträgt 75dB(A). Bei der Reinigung wird die allgemeine Verschmutzungsanfälligkeit des Geräts und die Erreichbarkeit und Modularität der zu reinigenden Stellen bewertet. Die Bedienungsanleitung wird auf die notwendigen Sicherheits- und Entsorgungshinweise überprüft, dann anhand der Struktur, Bebilderung, Schriftgröße und Anwendungs- bzw. Pflegehinweisen bewertet.
 
Verarbeitung: Bewertet wird im Standmixer Test die allgemeine Wertigkeit und natürlich das Nicht- bzw. Vorhandensein von Graten und scharfen Kanten, sowie die Größe von Spalten und Ritzen, zudem die Passgenauigkeit aller modularen Teile.
 
Ökologie: Der Energieverbrauch wird während der Testläufe ermittelt und vergleichend bewertet.
 
Sicherheit: Die Sicherheit und Unversehrtheit des Nutzers stehen hier im Fokus. Geprüft und bewertet wird im Standmixer Test, wie gut das Gerät und die Bedienungsanleitung verhindern können, dass dem Nutzer durch Klemmen, Verbrennen, Schneiden und dergleichen Schäden entstehen.

Technische Daten

 Tabelle

Weitere Einzelheiten zu den getesteten Geräten und den Testergebnissen lesen Sie in unserem Standmixer Test PDF.

Bildquelle:

  • heftkaufen_logo: © Auerbach Verlag
  • Test_Standmixer_Startbild: © AEG