Wie wir unsere Wohnung putzen, zeigt der aktuelle Putzatlas Deutschland
Wie wir unsere Wohnung putzen, zeigt der aktuelle Putzatlas Deutschland

Die Wohnung putzen oder putzen lassen? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine aktuelle Studie.

Zudem äußerten sich in der repräsentativen Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research GmbH „Putzatlas Deutschland“ gut 1000 Bundesbürger, wie sie ihr Reinigungsmittel auswählen und welche Marken sie nutzen.

Zehn Prozent lassen Wohnung putzen

In Sachen Wohnung putzen erscheinen die Befragten im Alter zwischen 18 und 69 Jahren zunächst einmal fleißig: 85 Prozent putzen den eigenen Haushalt selbst, vier Prozent beschäftigen eine Haushaltshilfe und nur ein Prozent gibt zu, dass es gar nicht putzt. Nur jeder zehnte Bundesbürger lehnt sich zurück und lässt Partner, Eltern oder Mitbewohner die unangenehme Aufgabe übernehmen. Besonders gründlich sind die Deutschen bei der Reinigung allerdings nicht: Drei Stunden und 20 Minuten pro Woche verbringen sie im Schnitt mit den diversen Tätigkeiten von Staubsaugen bis Fensterputzen.

Wie putzen Frauen, wie Männer?

Übrigens haben laut Studie Männer und Frauen andere Vorstellungen zum Begriff „Putzen“. Während nämlich zwei Drittel der Männer in Beziehungen von sich behaupten, sie putzen, so sagen dies nur 37 Prozent der Frauen über ihren Partner. Bleibt herauszufinden, was der männliche Rest in der vermeintlichen Putz-Zeit tut. Staubsaugen tun Männer und Frauen jedenfalls gleichermaßen. Bei allen anderen Tätigkeiten – wie Staubwischen, Waschen oder Bettwäsche wechseln – liegen die Frauen deutlich vorn. Im Schnitt putzt das männliche Geschlecht eine Stunde weniger pro Woche als die Damen es tun.

Wie werden Putzmittel ausgewählt?

Bei der Wahl des Putzmittels ist die Wirksamkeit den Verbrauchern übrigens am wichtigsten, gefolgt von einem adäquaten Preis. Bei den Damen steht außerdem der Geruch bei der Wahl des Putzmittels. Hier liegt eine große Chance für Hersteller im Wettbewerb. Zudem achten Frauen stärker auf Inhaltsstoffe und Umweltschutz als es die Männer. Die Ansprüche sind, im Hinblick auf das Alter der Verbraucher, unterschiedlich: Während für junge Leute bis 30 Jahren Preis und Marke besonders relevant sind, achten ältere Personen ab 50 Jahren vermehrt auf die Umweltfreundlichkeit der Produkte.

Gibt es besonders beliebte Putzmittelmarken?

Bereits in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts hielt Meister Proper Einzug in die einheimischen Haushalte und versprühte Sauberkeit und Glanz. Kein Wunder, dass er auch heute noch zu den beliebtesten und am meisten genutzten Putzmittelmarken in deutschen Haushalten gehört, vermerken die Autoren die Studie: 46 Prozent der Deutschen geben demnach an, sie zu nutzen. Noch ein wenig beliebter mit 52 Prozent Verbrauchern ist die Marke Frosch. „Das kann mit der ökologischen Ausrichtung der Marke zusammenhängen“, mutmaßt Studienleiterin Lynette Fay Lacis. Denn: Fast die Hälfte der Kunden legt Wert auf die Umweltfreundlichkeit der Produkte. Auf Platz drei der Fabrikate liegt die Flasche mit dem gebogenen Hals: die WC-Ente. 43 Prozent der Bürger säubern gern damit.

Was bevorzugen die Geschlechter?

Auch bei den Kaufkriterien für Putzmittel offenbaren sich Unterschiede: Frauen mögen die Marken „Denkmit“ und „Domol“ der Drogeristen dm und Rossmann besonders. Die Herren greifen eher pragmatisch zu den Handelsmarken der Discounter oder zum Allzweckreiniger Ajax, der immerhin nach einem antiken Helden benannt ist. Viele Frauen erwarten allerdings gar keine Heldentaten, sondern würden sich wünschen, dass ihre Partner mit die Wohnung putzen. Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-putzen.

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