Seit 2012 wurden in Deutschland 35,6 Millionen Smarte TV-Geräte verkauft. 3,5 Millionen waren es allein in den ersten drei Quartalen dieses Jahres

Smarte TV-Geräte, die eine Nutzung von Apps oder Mediatheken über das Internet ermöglichen, stehen bei den Konsumenten weiter hoch im Kurs.

In den ersten drei Quartalen 2019 wurden laut GfK Retail & Technology in Deutschland rund 3,5 Millionen smarte TV-Geräte verkauft. Das waren immerhin drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Seit 2012 über 35 Millionen Geräte verkauft

Der Anteil der smarten Fernseher am Gesamt-TV-Markt liegt den Angaben zufolge für diesen Zeitraum bei 80 Prozent – rund vier Prozentpunkte mehr im Vergleich zu 2018 (76 Prozent). Seit 2015 (60 Prozent) ist der Anteil von smarten Fernsehern somit jährlich im Schnitt um rund fünf Prozentpunkte gestiegen. Insgesamt wurden seit 2012 in Deutschland rund 35,6 Millionen Smarte TV-Geräte verkauft.

Smarte TV-Geräte und Nutzung von Red Button

Der Großteil – immerhin über 90 Prozent – der abgesetzten smarten Geräte unterstützt den Standard HbbTV (Hybrid broadcast broadband TV) und damit die Nutzung interaktiver Dienste über den „Red Button“ auf der Fernbedienung der Fernseher. Ungebrochen ist auch der Trend zu größeren Bildschirmen: 40 Prozent der bis Ende September 2019 verkauften Fernseher hat eine Diagonale von 50 Zoll oder größer (2018: 36 Prozent).

Weiterentwicklung von HbbTV-Diensten

„Die kontinuierlich steigende Marktdurchdringung internetfähiger Fernseher eröffnet allen Inhalteanbietern zusätzliche Chancen für die Platzierung ihrer Services“, sagte Andre Prahl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen TV-Plattform. Er verweis in diesem Zusammenhang insbesondere auf den den HbbTV-Standard, in dessen Entwicklung die Deutsche TV-Plattform von Beginn involviert war. „Durch die Definition von Mindestanforderungen für HbbTV-Endgeräte konnten wir dieses Jahr die Weichen für die künftige Weiterentwicklung von HbbTV-Diensten und den Ausbau der entsprechenden Angebote der Sender stellen“, fügt er hinzu.

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