Akku-Elektrowerkzeuge von Bosch – 50 Jahre Pionierarbeit für Profis und Heimwerker

Akku-Elektrowerkzeuge sind heute aus Haus und Garten nicht mehr wegzudenken.

Akku-Elektrowerkzeuge gibt es bereits seit 1969, wie die Robert Bosch GmbH aus aktuellem Anlass mitteilt. Zum 50-jährigen Jubiläums erinnert das Unternehmen an die eigene Pionierarbeit übe die gesamte Akku-Historie hinweg:

Heckenschere von Bosch Power Tools

Demnach brachte Bosch Power Tools bereits vor neunmehr einem halben Jahrhundert die ersten Akku-Elektrowerkzeuge auf den Markt: eine Heckenschere und eine Bohrmaschine mit Batterie zum Umhängen über die Schulter. Die Batterie, ein Blei-Gel-Akku mit 12 Volt, erinnert heute an eine Auto-Batterie und wog 1969 noch stolze 5,5 Kilo. Die Heckenschere war damit bereits eine ganze Stunde lang einsatzbereit und in der Lage, rund 20 Meter Hecke zu schneiden. Danach war eine Ladung von sechs bis acht Stunden erforderlich.

Bosch leistet Pionierarbeit

Bosch legte damit den Grundstein für die Entwicklung zahlreicher Akku-Elektrowerkzeuge. „Unsere Akku-Kompetenz ist das zentrale Element der Innovationen der letzten Jahrzehnte, wie Henk Becker, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Power Tools GmbH, erklärt. Seinen Angaben zufolge gestaltet das Unternehmen die technische Entwicklung der Branche und leiste immer wieder Pionierarbeit. Demnach ist es Anspruch von Bosch, die kleinsten und leistungsfähigsten Akkus im Markt zu haben mit dem Ziel, kabelgebundene Werkzeuge langfristig durch Akku-Geräte zu ersetzen. Denn „sie erleichtern unseren Verwendern die Arbeit – sei es in Heim und Garten, in Werkstätten oder auf Baustellen“, fügt Henk Becker hinzu.

Grasschere mit integriertem Akku

Bosch baute den weiteren Angaben zufolge Akku-Kompetenz konsequent aus und brachte knapp fünf Jahre später mit einer Grasschere das erste Gerät mit integriertem Akku für Hobby-Gärtner auf den Markt. Die die Schere hatte eine Schnittbreite von 80 Millimetern und schnitt mit einer Ladung circa 45 Minuten lang Rasenkanten, kleine Grasflächen und Ziersträucher. Bosch setzte dabei erstmals eine neue Akku-Zellentechnik ein: Die Grasschere wurde mit einem Trocken-Akku mit vier Nickel-Cadmium-Zellen betrieben. Zu den wesentlichen Vorteile zählten hohe Energiedichte und lange Lebensdauer. Das kam beiden Verwendern gut an: Mit der Akku-Grasschere von Bosch entwickelte sich in der Bundesrepublik Deutschland 1974 erstmals ein Markt für kabellose Elektro- und Gartenwerkzeuge. Das Akku-Geschäft bei Bosch nahm Fahrt auf.

Erster professioneller Bohrhammer

Den nächsten Meilenstein setzte Bosch 1984 mit dem ersten professionellen Akku-Bohrhammer der Welt – dem GBH 24 V. Mit der Übertragung der Akku-Technologie auf den Bohrhammer kam Bosch den Bedürfnissen professioneller Anwender nach und baute seine Position als Akku-Pionier weiter aus. Der kabellose Bohrhammer stellte die einzige Möglichkeit dar, bestimmte Arbeiten fernab von Steckdosen auszuführen, zum Beispiel bei der Montage im auflebenden Fertighausbau. Gerüstbauer benötigten das Akku-Gerät, um hoch oben Löcher in die Wand zu bohren, Elektriker, um Antennen und Blitzableiter zu befestigen. Der GBH 24 V bot Handwerkern die nötige Flexibilität bei gleichzeitig hoher Leistung und Kapazität. Basis dafür war ein Trocken-Akku mit 20 Nickel-Cadmium-Zellen, dessen Innenwiderstand mehr als ein Drittel unter dem von herkömmlichen Batterien lag und so für einen hohen Wirkungsgrad sorgte: Mit einer Akku-Ladung konnten Handwerker über 60 Löcher bohren.

Akku-Bohrschrauber für Profis

1998 folgte eine Serie innovativer Akku-Bohrschrauber für Profis: Zwei Modelle mit 14,4 und 12 Volt arbeiteten mit neuer cadmiumfreier Akku-Zellentechnik. Die Akku-Packs aus Nickelmetallhydrid waren wesentlich kompakter und leichter als herkömmliche Nickel-Cadmium-Akkus, gleichzeitig verfügten sie über mehr Kapazität. Ein 2,0 Ah-Akku mit Nickelmetallhydrid-Technik bot beispielsweise das gleiche Speichervermögen wie ein 2,0 Ah-Akku mit Nickel-Cadmium-Technik, war jedoch 20 Prozent leichter und rund ein Drittel kleiner.

Akku-Schrauber mit Kultstatus

2003 revolutionierte das weltweit erste Elektrowerkzeug mit Lithium-Ionen-Akku den Markt: der Akku-Schrauber Ixo. Das beliebteste Elektrowerkzeug der Welt wurde inzwischen mehr als 18 Millionen mal verkauft und genießt längst Kult-Status. Dank der Lithium-Ionen-Technologie, die damals nur aus Mobiltelefonen bekannt waren, war der Ixo stets einsatzbereit – ohne Selbstentladung und Memory-Effekt: Der größte Teil der Energie stand somit auch nach einem Jahr ohne Gebrauch noch zur Verfügung und ohne Einbußen beim Nachladen. Die Akku-Zellen waren darüber hinaus bis zu 40 Prozent leichter als herkömmliche Nickel-Cadmium-Zellen: Der Ixo wog gerade einmal 300 Gramm und war damit ein Leichtgewicht.

Für Rasenmäher und Biturbo-Werkzeuge

Sie speisen heute autonome Rasenmäher wie den Indego S plus und neue Hochleistungsgeräte wie die Biturbo-Werkzeuge für Handwerker. „Innovationen wie Biturbo werden die Treiber unseres Geschäftes sein“, unterstreicht Henk Becker den Trend zu immer kleineren und leistungsstärkeren Geräten. „Wir bauen unsere Akku-Systeme kontinuierlich aus, um unseren Verwendern mit 50 Jahre geballter Akku-Kompetenz viele weitere Innovationen anzubieten, die ihre Bedürfnisse optimal erfüllen.“

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  • News_Akku-Elektrowerkzeuge-1969_Startbild: © Bosch