Kartoffeln selbst anbauen – die besten Tipps

Gemüse und Obst im Eigenanbau kultivieren ist angesagt. Der Trend zum Selbstversorgen hat Hochkonjunktur. Ob im eigenen Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse: Vieles lässt sich in Töpfen und Kübeln anbauen und ernten, beispielsweise Kartoffeln. Die neue Universal Bio-Kartoffelerde von Floragard sorgt dabei für das gute Gedeihen der Knolle. Wir geben Tipps zum Anbau.

Ein paar Dinge gilt es zu beachten, wenn man sich über eine reichhaltige Ernte freuen möchte. Qualitativ gute, gesunde Saatkartoffeln oder kräftige Jungpflanzen zu verwenden, ist schon ein guter Anfang. Wenn diese im Innenraum circa ab März vorgetrieben und erst später ins Freie umgepflanzt werden, kann sich der Selbstversorger über einen früheren Erntetermin und einen besseren Ertrag freuen. Der richtige Standort ist die halbe Miete: Die Kartoffel liebt einen sonnigen Platz.

Pflanzen und Pflegen

Nach draußen in Töpfe oder Kübel werden die Kartoffeln gepflanzt, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind und Temperaturen von circa neun Grad herrschen. Neben klassischen Gefäßen gibt es auch spezielle Kartoffelsäcke aus Filz, Kartoffeltürme und -töpfe. Ganz im Trend zum Upcycling liegen beispielsweise auch ausrangierte Maurerkübel oder große Einkaufstaschen aus robustem Polypropylen-Gewebe als Basis für eine tolle Kartoffelernte. Wichtig bei deren Einsatz: Löcher beziehungsweise Einschnitte am Boden müssen für den Abfluss von Wasser sorgen. Für den Pflanzvorgang eignet sich zum Beispiel die Universal Bio-Kartoffelerde sehr gut. Sie ist torfreduziert und mit Sand angereichert, der für eine gute Drainage und lockeren Boden sorgt.

Stets gut wässern

Bei der anschließenden Pflege ist es wichtig, stets gut zu wässern doch dabei Staunässe zu vermeiden, damit die Knolle nicht anfällig für Krankheiten wird und fault. Der Gießrhythmus: bis zwei Mal pro Woche, wenn der Boden um die Kartoffel schon wieder gut getrocknet ist. Dabei stets die Basis gießen und nicht die Blätter. Diese sind im nassen Zustand nämlich anfälliger für Krankheiten oder könnten in der prallen Sonne verbrennen. Eine gute Versorgung mit Nährstoffen während der Wachstumsphase ist ebenfalls wichtig. Hierfür eignen sich Mist, Kompost oder organischer Dünger bestens.

Anhäufeln – das A und O

Das A und O beim Kartoffelanbau ist das Anhäufeln: Sobald die Triebe etwa 20 Zentimeter hoch sind, wird die Erde alle zwei bis drei Wochen um sie herum bis an den Stiel herangezogen. Dadurch lässt sich verhindern, dass die Kartoffeln ans Tageslicht kommen und ungenießbare grüne Stelle bilden. Überdies erhöht sich dadurch der Ertrag, denn die Pflanze produziert mehr Tochterknollen.

Der Lohn der Mühe: Ernten

Wenn das Kartoffelkraut nach circa vier bis fünf Monaten erst gelb, dann braun wird und schließlich verwelkt, ist der richtige Zeitpunkt für die Ernte. Dabei werden die Pflanzen ausgegraben und die Kartoffeln von der Pflanze gelöst. Wer seine Kartoffeln erst nach und nach ernten möchte, sollte zunächst nur die Wurzeln vorsichtig freilegen und nur die größten Knollen entnehmen. Der Rest wird für die spätere Ernte wieder mit Erde bedeckt.

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  • Floragard_Kartoffeln-ernten_Kartoffeltopf: © HaGaFe GmbH