E-Mobilität steht bei Verbrauchern hoch im Kurs

E-Mobilität hat nach Ansicht der Verbraucher ein großes Potenzial für die Zukunft

E-Mobilität steht bei Verbrauchern hoch im Kurs.

Das zeigt eine aktuelle Umfrage von OnePoll im Auftrag von Reichelt Elektronik. Dabei hat das E-Auto aus Sicht der Deutschen das größte Potenzial für die Zukunft.

Zehn Millionen Elektroautos bis 2030

Bis 2030 sollen in Deutschland mindestens zehn Millionen Elektroautos gefahren werden. Das ist ein Ziel des kürzlich verabschiedeten Klimapakets der Bundesregierung. Derzeit sind hierzulande rund 83.000 Elektroautos zugelassen. Ob sich die Klimaziele verwirklichen lassen, hängt allerdings auch von den Kaufentscheidungen der Verbraucher im Land ab. Um mehr über die Haltung der Deutschen zur E-Mobilität herauszufinden, hat Reichelt Elektronik aktuell von OnePoll eine Umfrage unter 1.000 Privatpersonen in Deutschland bezüglich verschiedener E-Fahrzeuge durchführen lassen – mit interessanten Ergebnissen.

Sorge um Umwelt treibt Konsumenten um

Den Umfrageergebnissen zufolge ist der Hauptfaktor für die Anschaffung eines E-Autos der damit einhergehende Beitrag zum Schutz der Umwelt. Immerhin 40 Prozent aller Befragten gaben diesen als ihren primären Grund für den Erwerb an. Darauf folgt – mit größerem Abstand – die Kosteneinsparung gegenüber einem Benzin- oder Dieselfahrzeug mit knapp 14 Prozent. Trotz allem sind sich viele Verbraucher im Klaren, dass auch E-Mobilität nicht alle Umweltprobleme lösen. 37 Prozent schätzen E-Autos als lediglich etwas umweltfreundlicher als herkömmliche Autos ein. Jeweils ein Viertel der Befragten hält E-Fahrzeuge für viel umweltfreundlicher beziehungsweise vermutet die gleichen Umweltauswirkungen wie die eines Benzin- oder Dieselautos. Zehn Prozent halten E-Autos dagegen für weitaus weniger umweltfreundlich als andere Autos.

Auch Komfort spielt eine wichtige Rolle

24 Prozent der Befragten besitzen bereits ein E-Bike, wie weiter mitgeteilt wird. Die Altersgruppe mit den meisten E-Fahrzeugbesitzern sind die 18- bis 34-Jährigen. Von ihnen haben circa 34 Prozent schon ein E-Bike. Hauptgrund für die Anschaffung eines E-Bikes ist für 27 Prozent der Befragten der höhere Komfort beim Fahren, beispielsweise in bergigen Umgebungen oder bei starkem Wind. 23 Prozent nannten als Beweggrund zur Anschaffung des E-Bikes die daraus resultierende seltenere Nutzung des Autos und den damit einhergehenden Beitrag zum Umweltschutz. Diese Angaben passen zur Aussage von 45 Prozent der befragten Verbraucher, sie würden seit der Anschaffung des E-Bikes seltener ihr Auto nutzen als zuvor. Überraschenderweise sagten 17 Prozent, dass sie seit der Anschaffung häufiger Auto fahren als zuvor.

E-Fahrzeuge gelten als Transportmittel der Zukunft

Es gebe zwar große Unterschiede in den Sichtweisen zur E-Mobilität, so Ulf Timmermann, CEO von Reichelt Elektronik. „So kann man doch eine Akzeptanz und Aufgeschlossenheit gegenüber den neuen Fahrzeugen erkennen“, sagte er weiter. So werde das E-Auto von den Befragten als das zukunftsfähigste unter den Elektro-Fahrzeugen gesehen: 45 Prozent halten es für das Fahrzeug mit dem größten Potenzial, einen langfristigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, und 55 Prozent sind sicher, dass wir in 25 Jahren hauptsächlich E-Autos im Verkehr sehen werden. Viele der Befragten scheinen im Licht der Klimaschutz-Debatte zu verstehen, dass neue Lösungen gefragt, so Ulf Timmermann.

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