Moderne IoT-Mobilfunk-Rauchmelder warten sich selbst

Haus mit Schnee in der Nacht
Anzeige

Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft werden in der Advents- und Weihnachtszeit fast 30.000 Brände bundesweit gezählt. Das sind fast zweidrittel mehr als in einem Vergleichsmonat im Frühjahr oder Herbst. 

Die häufigste Ursache für einen Brand ist Elektrizität: Überlastete Mehrfachsteckdosen oder defekte Geräte sorgen für Überhitzung und Kurzschlussreaktionen. Ein weiteres Risiko sind Kerzen, die zu nah an brennbaren Artikeln sowie Wänden oder Decken angebracht sind. Die größte Brandgefahr geht von der Wachskerze aus. Ob am Adventskranz oder am geschmückten Weihnachtsbaum: Unmittelbar über der Flamme entwickeln sich Temperaturen von bis zu 750 Grad Celsius.

Nicht jeder Rauchmelder funktioniert perfekt

Rauchmelder sind aus gutem Grund in allen Bundesländern Pflicht. Ihre Aufgabe ist es, rechtzeitig auf einen entstehenden Brand hinzuweisen. Und damit Leben zu retten. Gerade nachts kann man nur durch ein Alarmsystem akustisch gewarnt werden. Denn der Geruchssinn funktioniert im Schlaf nicht und selbst bei Rauchentwicklung bemerkt der Mensch einen Brand zu spät oder gar nicht. Allerdings sind die Produkte oft veraltet und defekt. In Deutschland ist zwar einmal im Jahr eine protokollierte Wartung vor Ort vorgeschrieben. Doch wenn das Gerät kurz nach dem Jahrestest den Geist aufgibt, bleiben Fehlfunktionen zu lange unbemerkt.

Ein Risikospiel, das niemand eingehen möchte. Denn im Ernstfall sind vor allem die ersten 2 ½ Minuten der Rauchbildung entscheidend. Danach nimmt der Sauerstoff in der Luft drastisch ab. Im geschlossenen Raum hat man innerhalb von fünf Minuten keine Chance mehr zum Atmen. Schon drei Atemzüge im Brandrauch führen zur Bewusstlosigkeit. Deshalb gilt: Nur ein Rauchmelder, der mit hundertprozentiger Sicherheit in Echtzeit alarmiert, ist ein guter Rauchmelder. Aus Sicht von Matthias Wolff, Geschäftsleiter von LUPUS-Electronics, stürzen die Kosten für die entsprechenden Wartungen die Wohngesellschaften jedoch in zu hohe Verwaltungs- und Kostenaufwände. Er ist überzeugt: Das Thema Rauchmelderpflicht wird so nur allzu häufig zum lästigen Stressfaktor. 

„Rauchwarnmelder müssen jährlich gewartet werden. Brandmeldeanlagen vierteljährlich, sagt Wolff. „Langwierige Terminabsprachen zur Wartung und No-Shows sind die Praxis. Oft müssen Immobilien immer wieder angefahren werden. Das ist ein hoher Aufwand. Die Kosten sind in der Regel zwei bis dreimal so hoch, wie sie kalkuliert wurden. Und dennoch hat man zwischen den Wartungsintervallen keine Gewährleistung der Funktionalität.“

Rauchmelder mit automatischem Selbsttest

Moderne IoT-Mobilfunk-Rauchmelder schaffen Abhilfe. Durch sie sind keine Vor-Ort-Inspektionen mehr nötig. Und das ohne Haftungsrisiko. Fernwartungsroutinen führen ein solches Produkt nach den Kriterien der Wartungsnorm DIN 14676-1 C vollautomatisch und zuverlässig durch. Alle 24 Stunden erfolgt ein Selbsttest. Die zugehörigen Dokumentationsdaten werden in der einer Cloud gespeichert.

Im Falle des LUPUS-Mobilfunkrauchmelder macht das die direkte Anbindung an das NarrowBand-IoT-Mobilfunknetz der Deutschen Telekom. Ebenfalls im Leistungsumfang ist die Fernalarmierung per Smartphone im Brandfall. Und all das mit 10 Jahre Batterielebensdauer. Verwalter und Dritte erhalten eine direkte Benachrichtigung z. B. per E-Mail oder Pushnachricht auf dem Smartphone. Die Meldung enthält alle wichtigen Informationen, die das Problem und den Standort des Melders spezifizieren. So lässt sich einfach in der LUPUS Cloud-App direkt der Ort der Liegenschaft auf einer Karte einsehen, samt Stockwerk, Nutzungseinheit und Raum. Eine Dokumentation aller Inspektionen der Rauchwarnmelder ist jederzeit einsehbar und kann auf Knopfdruck komplett automatisch ausgegeben werden. 

Bildquelle:

  • Haus mit Schnee in der Nacht: © LUPUS-Electronics