Richtig handwerken: Die passenden Schrauben und Bits

Eigentlich sind Schrauben eine simple Konstruktion und das Schrauben an sich ist keine Wissenschaft. Aber wie so oft versteckt sich hinter dem Wort „eigentlich“ ein gewisses Problempotenzial. Mit fünf kleinen Tipps kann man die häufigsten Fehler vermeiden.

Die richtige Bitgröße

Ein simpler Fehler, der allzu gern gemacht wird und zudem verheerende Folgen hat: Es wird ein zu kleiner Bit verwendet – vor allem bei Flachkopf- und Kreuzschlitzschrauben. Sowohl der Schraubkopf als auch der Bit nehmen hierdurch aber nachhaltigen Schaden, wodurch das Hinein- und Herausschrauben deutlich erschwert oder sogar unmöglich wird. Zudem bilden sich schnell viele winzige Metallspäne, die schon so manchen Finger zum Schmerzen gebracht haben.

Der richtige Winkel

Nur wenn man gerade schraubt, also Schraube und Bit eine Linie bilden, klappt das Schrauben richtig. Das erfordert etwas Konzentration und Übung,  sowie ein Mindestmaß an Flexibilität im Handgelenkt, wenn die Schraube etwas unzugänglich ist. Ein Knickschrauber, wie der DF010DSE von Makita, eignet sich dafür sehr gut. Durch die Option, den Handgriff zu wechseln, hat man beim Dauereinsatz zudem immer mal wieder eine Abwechslung.

Mehr Kraft im Einsatz

Drückt man mit zu wenig Kraft auf die Schraube, treten die gleichen Probleme wie bei Punkt 1 auf. Das lautstarke Durchdrehen und Rattern des Bits gibt es als nervendes i-Tüpfelchen obendrein. Auch beim Herausdrehen muss man übrigens recht kräftig drücken. Das erscheint auf den ersten Blick unlogisch. Die  Kraft, die beim Herausdrehen wirkt, ist aber so stark, dass man schon extrem kräftig drücken müsste, um das Herausschrauben zu verhindern.

Schrauben und Bits

Statt Edelstahl oder gar Chrom-Vanadium-Stahl wird bei Billigschrauben und sehr vielen Bits eine Messinglegierung verwendet. Solche Bits und Schrauben nehmen aber leicht Schaden (wie bei Punkt 1). Zwar sind sie deutlich kostengünstiger und für den Einmalgebrauch gerade noch o.k., im Härtefall allerdings sind solche ärgerlichen Kleinteile aber schlicht unbrauchbar, da sie einfach nur Zeit fressen und die Nerven aufreiben.

Lockeres Handgelenk

Vor allem wenn man viel Schrauben muss, meldet sich das ungeübte Handgelenk recht schnell schmerzend zu Wort. Es empfielt sich in kreisender Bewegung die Handgelenksmuskulatur zu lockern und dann mit langsamen, an Intensität zunehmenden Dehnübungen die Sehnen und Muskeln auf die anstehende Belastung vorzubereiten. Das gilt im Übrigen auch für die Finger, die recht oft und schnell zu Verkrampfungen neigen. 

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