Jeder Gartenbesitzer, der sich einen gepflegten Rasen wünscht, kommt um regelmäßiges Mähen nicht herum. Ein Rasenmäher Test muss her. Ob man sich für einen Elektro-, Benzin- bzw. Akkurasenmäher oder sogar einen Rasenmähroboter entscheidet, kommt ganz auf die Größe der Rasenfläche an. Die HAUS & GARTEN TEST hat die einzelnen Varianten für Sie getestet.


Elektrorasenmäher

© Al-Ko Der Comfort 40 E von Al-Ko überzeugt vor allem durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
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Der Comfort 40 E von Al-Ko überzeugt vor allem durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Rasenmäher mit Elektroantrieb versprechen sauber gestutzte Rasenflächen mit feinem Rasenschnitt und ohne Abgasausstoß oder begrenzte Betriebsdauer. Für Grundstücke mit maximal 600 Quadratmetern Rasenfläche eignen sie sich ideal, da sie im Vergleich zu benzinbetriebenen Geräten wesentlich günstiger zu bekommen sind. Nicht nur die Anschaffung, auch die Energiequelle Strom, ist im Vergleich zum Benzin günstiger. Des Weiteren überzeugen Eletrorasenmäher durch einen geringen Pflege- und Wartungsaufwand, ein leichtes Gewicht sowie eine geringe Lautstärke.

 

© Al-Ko Das Modell Brill 41 E von Al-Ko verfügt über eine große Zahl an Variationsmöglichkeiten bei der Schnitthöhenverstellung
© Al-Ko
Das Modell Brill 41 E von Al-Ko verfügt über eine große Zahl an Variationsmöglichkeiten bei der Schnitthöhenverstellung

Ewiger Pferdefuß der Elektromäher ist das lästige Kabel, das zwar auf geraden Flächen weniger stört, in verwinkelten Gartenecken jedoch zum Problem werden kann. Auch der stets benötigte Stromanschluss schränkt die Flexibilität ein. Zudem kann es bei einem vollen Fangkorb aufgrund des geringen Gerätegewichts schon einmal zu Balance-Problemen kommen. Außerdem wird dem Elektromäher im Gegensatz zu seinen Kollegen des Öfteren eine geringere Leistungsstärke nachgesagt.

Die Testgeräte:
Al-Ko Brill 41 E
Al-Ko Comfort 40 E
Black & Decker Emax42i
Bosch Rotak 34
Bosch Rotak 40
Gardena PowerMax 34 E
Lux Tools E 1800/40
Praktiker PEM 1638
Sabo 36-EL
Skil 0710
Wolf-Garten Ambition 34E
Wolf-Garten Blue Power 34 E

Alle Testergebnisse sowie Tipps und Tricks für die Wartung finden Sie in unserem Elektro Rasenmäher Test PDF: 12 Elektrorasenmäher im Test


Benzinrasenmäher

© Gardena Der ergonomische, höhenverstell- und klappbare Führungsholm des 46 VDA von Gardena sorgt für komofortables Arbeiten
© Gardena
Der ergonomische, höhenverstell- und klappbare Führungsholm des 46 VDA von Gardena sorgt für komofortables Arbeiten

Sie sind die Klassiker unter den Rasenmähern und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit – die benzinbetriebenen Mäher. Sie verleihen dem Gartenfreund beim Mähen jede Menge Bewegungsfreiheit, da kein störendes Kabel die Flexibilität beeinflusst. Dank ihrer enormen Leistungsstärke sind große Rasenflächen im Nu vom zu hoch gewachsenen Grün befreit.

 

 

 

© Ryobi Vor allem größere Rasenflächen lassen sich mit dem RLM4617SME von Ryobi hervorragend bewältigen
© Ryobi
Vor allem größere Rasenflächen lassen sich mit dem RLM4617SME von Ryobi hervorragend bewältigen

Allerdings sollte man beim Mähen nicht die Ohrenschützer vergessen, denn die Benziner sind sehr laut. Auch ein Atemschutz kann nicht schaden – die Abgase belasten nicht nur den Rasenpfleger, sondern auch die Umwelt. Zudem ist der Antriebsstoff der Benzinrasenmäher vergleichsweise teuer. Auch der Wartungsbedarf der Geräte, die häufig durch ihr hohes Gewicht schwer zu handhaben sind, ist erhöht.

 

Die Testgeräte:
Al-KO Highline 473 SP
Güde Big Wheeler 510 4 in 1
Lux-Tool B-53 HMA/A
Ryobi RLM4617SME
Wolf-Garten Blue Power 53A HW
Wolf-Garten Select 5300 A

Alle Testergebnisse sowie Tipps und Tricks für die Wartung finden Sie in unserem Benzin Rasenmäher Test PDF: 6 Benzinrasenmäher im Test


Akkurasenmäher

© Lux Tools Beim A-36 Li/38H von Lux Tools ermöglicht ein Bedienfeld am Griff die einfache Kontrolle des Akkuladezustandes
© Lux Tools
Beim A-36 Li/38H von Lux Tools ermöglicht ein Bedienfeld am Griff die einfache Kontrolle des Akkuladezustandes

Zwar hat der Akkurasenmäher nach wie vor mit dem Vorurteil zu kämpfen, er wäre leistungsschwach, aber damit tut ihm Unrecht. Mittlerweile ist eher das Gegenteil der Fall, denn viele Geräte dieser Kategorie überzeugen vor allem durch eine hohe Leistungsfähigkeit. Dank des Akkubetriebs schränkt kein lästiges Kabel die Bewegungsfreiheit beim Mähen ein. Weder Abgase noch eine hohe Laustärke behindern das Mähvergnügen. Mit einem Akkurasenmäher kann man zudem ziemlich zügig voranschreiten – dafür sorgen hohe Messdreherzahlen und eine hohe Realleistung (über 600 Watt).

 

© Viking Auf den ersten Blick wirkt er wie ein Spielzeugrasenmäher, aber stellt sich dann doch als wahres Kraftpaket heraus: der MA 339 von Viking
© Viking
Auf den ersten Blick wirkt er wie ein Spielzeugrasenmäher, aber stellt sich dann doch als wahres Kraftpaket heraus: der MA 339 von Viking

Zwar ist die Akkuleistung nur zeitlich begrenzt – danach muss der Mäher an die Ladestation – aber mit einem Wechselakku lässt sich die Laufzeit auch verlängern. Die Akkuladezeiten sind z.T. recht lang. Auf Grund des hohen Gewichts ist das Manövrieren vieler Modelle schwierig. Auch die Flächenleistung ist von Modell zu Modell sehr unterschiedlich.

Die Testgeräte:
Bosch Rotak 37 Li
Gardena PowerMax 36 A Li
Wolf-Garten Li-Ion Power 37

Alle Testergebnisse sowie Tipps und Tricks für die Wartung finden Sie in unserem Akku Rasenmäher Test PDF: 3 Akkurasenmäher im Test

Die Testgeräte:
Güde 370/36 Li-Ion 95540
Lux Tools A-36 Li / 38H
Ryobi RLM36x40H
Viking MA 339 (mit AP 160 und AL 300)

Alle Testergebnisse sowie Tipps und Tricks für die Wartung finden Sie in unserem Akku Rasenmäher Test PDF: 4 Akkurasenmäher im Test


Rasenmähroboter

© Robomow Ein anschauliches Display erleichtert die Bedienung beim RL2000 von Robomow
© Robomow
Ein anschauliches Display erleichtert die Bedienung beim RL2000 von Robomow

Eine ideale Rasenpflege inklusive Düngung bieten die wartungsarmen Mähroboter. Sie liefern einen sehr feinen Rasenschnitt und verhelfen uns durch ihr selbständiges Arbeiten zu einer enormen Zeitersparnis. Einen Fangkorb, wie ihn seine Kollegen haben, benötigt der Roboter auch nicht, denn der Rasenschnitt bildet zugleich den Dünger. Rasenmähroboter kommen zudem sehr leise und umweltfreundlich daher.

 

 

© Robby Garden Der Robby Garden XP ist ein echtes Designstück. Aber kann er auch durch seine Leistungen überzeugen?
© Robby Garden
Der Robby Garden XP ist ein echtes Designstück. Aber kann er auch durch seine Leistungen überzeugen?

Die älteren Modelle, die mit Begrenzungsdraht arbeiten, sind in ihrer Flexibilität eingeschränkt. Jedoch gibt es mittlerweile auch Ausführungen, die mit Sensoren arbeiten. Allerdings ist der Anschaffungspreis der Mähroboter immer noch recht hoch. Auch die Akkuleistung ist nur begrenzt. Problematisch sind auf dem Rasen befindliche Gegenständen, die der Roboter möglicherweise nicht erkennt, sie mit „mäht“ oder von ihnen blockiert wird. Auch Unebenheiten der zu mähenden Fläche können den Rasenmähroboter bereits an seine Grenzen bringen.

Die Testgeräte:
Huskvarna Automower Solar Hybrid
Robby Garden XP
Robomow RL2000

Alle Testergebnisse sowie Tipps und Tricks für die Wartung finden Sie in unserem Akku Rasenmäher Test PDF: 3 Rasenmähroboter im Test

Die Testgeräte:
Friendly Robotics Robomow RC 308
Viking iMow MI 422 P
Worx Landroid M WG790E.1

Alle Testergebnisse sowie Tipps und Tricks für die Wartung finden Sie in unserem Akku Rasenmäher Test PDF: 3 Rasenmähroboter im Test

Bildquelle:

  • Test_28Rasenmaeher_Startbild: © Black & Decker