Die Gartenpflege im Sommer – Tipps zu Rasen, Blumen und Unkraut

Gartenpflege
Bild: © K.-U. Häßler - Fotolia.com Im Sommer muss im Garten nicht nur gearbeitet werden – man kann ihn auch sehr genießen

Der Sommer ist für Gartenbesitzer eine besondere Zeit. Viele Arbeiten, die in Frühjahr und Herbst anstehen, entfallen und es bleibt mehr Zeit zum Genießen der grünen Oase. Um von Blütenpracht, gesundem Rasen und Gemüse aus dem Nutzgarten profitieren zu können, stehen aber dennoch einige Erledigungen an. Lesen Sie hier, worauf es bei Gartenpflege, Blumenbeet und Co. ankommt.

Informatives zu Rasenpflege und Rasenmäher

Grundsätzlich ist für einen gesunden Rasen in erster Linie eines ausschlaggebend: Das regelmäßige Mähen. Mindestens einmal pro Woche sollte der grüne Teppich gestutzt werden, damit sich die Gräser verdichten und eine dichte Oberfläche entsteht. Rund vier Zentimeter sollten die Halme nach dem Mähen hoch sein. Ein sauberer Schnitt erfordert Rasenmäher mit scharfem Messer und hoher Drehzahl. Ob für die Pflege ein Rasenmäher mit elektrischem Antrieb, ein Roboter oder ein Benziner zum Einsatz kommt, sollten Sie unter anderem von der Fläche abhängig machen. Während Akku-Geräte und Mähroboter für kleinere bis mittelgroße Gärten prädestiniert sind, wird der Benziner gerne für größere Rasenflächen bevorzugt, weil diese Variante oft leistungsstärker ist. Bei Letzterem sollte jedoch bei der Anschaffung auf das Gewicht geachtet werden. Viele Modelle sind relativ schwer und lassen sich nur mühsam fortbewegen. Andere wiederum sind modern ausgestattet und erlauben trotz hohem Gewicht die komfortable Verwendung. Manche Benzin Rasenmäher des Fachhändlers für Gartentechnik Hecht sind mit Radantrieb ausgerüstet und machen die Steuerung entsprechend einfach, weil Sie das Gartengerät nicht schieben müssen.

Gleichermaßen gibt es bei jedem anderen Rasenmäher-Typ individuelle Kaufkriterien, auf die Sie Wert legen sollten, um bedarfsgerechte Gartenhelfer zu finden. Für welchen Bedarf sich Elektro-, Benzin- und Akkurasenmäher sowie Rasenmähroboter im Detail eignen, erläutern wir in unserem Testbericht mit 28 Testobjekten. Auch im Beitrag zum Rasenmäher-Kauf können Sie sich über wichtige Faktoren informieren und sich die Kaufentscheidung erleichtern.

Ergänzende Tipps zur Rasenpflege liefern folgende Ratgeber:

Tipps für Blumenpracht im Sommer

Während ein totaler Rückschnitt für viele Pflanzen das Aus im Sommer bedeuten würden, gibt es durchaus einige blühende Vertreter, dessen Wuchs sich dadurch ein zweites Mal ankurbeln lässt. Die Blütentriebe sowie Blätter werden hierfür über dem Boden vollständig abgeschnitten. Anschließend müssen Sie die Pflanzen düngen und sorgfältig gießen. Bei den folgenden Blumen, fördern Sie mit dieser Vorgehensweise eine zweite Blütephase:

  • Rittersporn
  • Feinstrahlaster
  • Katzenminze
  • sowie alle Sommerblumen

Sie wünschen sich generell Dauerblüher im Garten? Dann sollten Sie folgende Pflanzen anschaffen:

  • Petunie
  • Fleißige Lieschen
  • Geranie
  • Hortensie
  • Blaukissen

Kübelpflanzen brauchen an heißen Tagen mehr Wasser. Die Kübel erhitzen sich durch direkte Sonneneinstrahlung besonders schnell, Feuchtigkeit verdunstet. Bei Oleander gilt: An heißen Tagen will die Pflanze regelrecht im Wasser stehen. Die Erdballen sollten vollständig feucht sein und im Übertopf darf gerne etwas Wasser stehen bleiben.

Wissenswertes zum Nutzgarten

Auch aus einem Nutzgarten können Sie mit ein paar Tricks mehr herausholen. Liebhaber der Roten Beete zum Beispiel, können die Samen im Sommer aussäen und sich diese als Nachkultur zunutze machen. Dafür wird Kompost drei Zentimeter dick verteilt. Die Samen in Reihen darauf verteilen und anschließend regelmäßig gießen. Zwischen den Reihen sind mindestens 20 Zentimeter Abstand empfehlenswert. Auch für Erdbeeren ist im Sommer Pflanzzeit. Zwischen Juli und September können Sie die Pflanzen setzen. Sie tragen im darauffolgenden Jahr Früchte.

Gartenpflege: Unkraut effektiv entfernen

Unkraut sind zwar ebenfalls Pflanzen, doch in dekorativen Blumenbeeten störend. Besonders aufwändig wird das Entfernen, wenn samenbildende Vertreter, darunter Ehrenpreis und Vogelmiere, Samen auswerfen und sich so massenhaft vermehren. Daher besser regelmäßig jäten. Hartnäckige Pflanzen wie Löwenzahn werden am bequemsten mit Unkrautstechern entfernt. Diese Gartengeräte entfernen auch die tiefliegenden Wurzeln. Auf Salz und Essigessenz wird bei der Unkrautvernichtung besser verzichtet. Diese Hausmittel können den Boden nachhaltig schädigen. Im Handel gibt es inzwischen hochentwickelte Mittel, die zwar Unkraut vernichten, aber bei sonstigen Organismen möglichst wenig Schaden anrichten. Alternativ greifen Gegner chemischer Substanzen auf kochendes Wasser zurück. Wird Unkraut damit übergossen, stirbt es ab. Weitere Alternativen für die natürliche Unkrautbekämpfung hat das Onlineportal zum Thema nachhaltiger Lebensstil Smarticular zusammengefasst.

Bildquelle:

  • News_Garten_Startbild: © K.-U. Häßler - Fotolia.com