Mehr Komfort und höhere Effizienz durch die Nachrüstung von Smart-Home-Technologie

Tablet Smart Home
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Smart Home, digitales Zuhause, vernetztes Eigenheim: Es gibt mittlerweile zahlreiche Begriffe, die alle grundlegend den gleichen Gedanken beschreiben, nämlich die Automatisierung verschiedener technischer Abläufe in den eigenen vier Wänden und dem eigenen Grundstück. Einmal programmiert, müssen Sie beinahe nichts mehr selbst machen. Das Smart Home bleibt jedoch keinesfalls modernen Neubauten vorbehalten – wie sich die moderne Technologie unkompliziert nachrüsten lässt, fassen wir im Folgenden kompakt zusammen. 

Smart-Home-Technologie nachrüsten: Diese Fragen müssen Sie sich stellen 

Smart Home ist nicht gleich Smart Home – je nachdem, welchen Bereich Sie gern automatisieren möchten, kommen verschieden große Aufwände und unterschiedliche Kosten auf Sie zu. Einige Teilbereiche können ohne große Investitionen und mit einem geringen Montageaufwand bereits umfassend digitalisiert und modernisiert werden, etwa die Beleuchtung in einzelnen Räumen. Um herauszufinden, wo Sie bei der Automatisierung Ihres Haushaltes anfangen sollten, können Sie sich die folgenden Fragen stellen: 

  • Welches Budget steht mir zur Verfügung? 
  • Welche Bereiche des Hauses sind aktuell ineffizient, etwa in Hinblick auf Strom- oder Heizkosten?
  • Mit welchen Technologien müssen Sie sich aktuell zeitlich viel beschäftigen? 
  • Besteht ein Sicherheitsrisiko an Ihrem Gebäude, welches Sie beseitigen sollten? 

Wichtig: Ein Smart Home kann nur dann funktionieren, wenn Ihr Eigenheim über schnelles Internet, zum Beispiel dank eines Glasfaseranschlusses, verfügt. Geringe Verzögerungen und eine konstante, zuverlässige Verbindung machen alle anderen Vorteile erst möglich. Prüfen Sie daher im Vorhinein die Möglichkeiten bei Ihrem Netzbetreiber oder stellen Sie einen Vergleich an um anschließend den richtigen Glasfaser-Tarif zu wählen

Geräte und Möglichkeiten im Überblick 

Wer sich für eine intelligente Haussteuerung entschieden hat, steht nun vor einer riesigen Auswahl an Geräten und Möglichkeiten, die schnell überfordern können. Fast jedes technische Gerät offeriert heute auch die Option, es in das Smart-Home-Netzwerk einzubinden. Laut einer Studie nutzen rund 18 Prozent der deutschen Haushalte bereits ein echtes System aus untereinander verbundenen Geräten. Einzelgeräte werden deutlich häufiger eingesetzt. 

Intelligente Stecker können nicht nur den Stromverbrauch messen, sondern lassen sich auch per Smartphone steuern – so kann beinahe jedes elektrische Gerät „smart gemacht“ und in Routinen eingebunden werden. Im Bereich der Sensoren ist die Vielzahl groß: Wassersensoren melden Lecks in den Heizungsrohren, Tür- und Fenstersensoren schicken Ihnen eine Benachrichtigung, wenn Sie das Haus verlassen, ohne die Fenster zu schließen. Smarte Lampen können mit Sprachassistenten verbunden werden oder schalten sich dank programmierbarer Routine automatisch ab. 

Am Beispiel der Fenstersensoren lässt sich gut die Zusammenarbeit innerhalb des intelligenten Netzwerkes erklären. Haben Sie sich zusätzlich nämlich für smarte Thermostate entschieden, schalten diese die Heizkörper dann ab, wenn Fenster oder Türen im Raum geöffnet wurden. Das verhindert hohe, unnötige Energiekosten, gerade wenn Sie länger außer Haus sein sollten und die Fenster versehentlich gekippt lassen.  

So starten Sie schnell & günstig mit der Smart-Home-Erweiterung 

Wenn Sie planen, Ihr Haus langfristig auf Smart-Home-Technologie umzustellen, dann empfehlen sich einige, kleinere Anpassungen. Beliebt sind etwa intelligente Steckdosen, die sich über das WLAN mit dem Handy steuern lassen. Viele dieser Geräte fungieren gleichzeitig als Stromzähler, was es Ihnen ermöglicht, den Verbrauch eines spezifischen Gerätes zu berechnen. Beliebte Smart-Home-Gadgets für Einsteiger sind außerdem Lampen, die sich mit einer App ein- und ausschalten oder in automatisierten Tagesroutine einbinden lassen. Wollen Sie mit Ihrem Smart Home starten, empfehlen wir zudem die folgenden Geräte: 

  • Smarte Thermostate an den Heizkörpern, welche eine automatisierte Anpassung der Temperatur ermöglichen 
  • ein Sprachassistent, der Ihnen viele alltägliche Fragen beantwortet, die Steuerung von kompatiblen Licht- und Heizungssystemen ermöglicht und bei Bedarf sogar Musik abspielt
  • Sensoren an den Fenstern und Türen, die erkennen, wenn diese geöffnet sind und verhindern, dass die Heizung eingeschaltet werden kann, was Energiekosten spart

Mit der Zeit lassen sich immer mehr Geräte in das hauseigene Netzwerk einbinden. Beliebte Anbieter für eine zentrale Steuerung aller Lampen, Heizungen und Geräte sind beispielsweise Apple oder Google Home. Hier können Sie dann Regeln festlegen und automatisierte Zyklen zum Heizen oder zum Betrieb bestimmter Haushaltsgeräte einstellen, was Ihnen den Alltag enorm erleichtert. 

Unsere Tipps für den Einstieg in die Smart-Home-Welt 

Es gibt verschiedene Standards, mit welchen sich die verschiedenen Smart-Home-Geräte miteinander verbinden lassen. Kabelgebundene Lösungen sind zwar sehr zuverlässig und schnell, jedoch oft nur im Neubau sinnvoll. Die bessere Wahl ist meistens kabellos, nämlich eine WLAN-Lösung. Nach der Wahl des Standards werden Ihnen diese Tipps helfen, erfolgreich zu starten: 

  • Unter Umständen fördern KfW-Programme Hausbesitzer, die Smart-Home-Technologien nachrüsten. Informieren Sie sich bestenfalls frühzeitig über mögliche Angebote und Finanzierungen. 
  • Entscheiden Sie sich bestenfalls für einen Sprachassistenten, und richten Sie die Wahl der Smart-Home-Geräte danach. Das erleichtert im Anschluss die Steuerung über eine zentrale App. 
  • Smarte Küchen- und Haushaltsgeräte sind teuer, können Ihnen jedoch viele Haushaltsaufgaben abnehmen. Lassen Sie sich bestenfalls vor Ort beraten. 
  • Sicherheitseinrichtungen sind in jedem Haus heutzutage unverzichtbar, lassen Sie sich von einem Experten beraten, um ein umfassendes Konzept für Ihre Immobilie zu entwickeln. 
  • Stellen Sie sich bei jedem Kauf eines neuen Gerätes die Frage, ob es kompatibel mit offenen Systemen ist.Andernfalls kann es bei späteren Neuanschaffungen anderer Marken schwierig werden. 

Unser abschließender Tipp: Das Digitalisieren Ihres Hauses ist Ihnen mit zu viel Arbeit und Nachdenken verbunden? Zahlreiche Elektronik-Fachbetriebe bieten umfassende Vor-Ort-Beratungen und Hilfestellungen an, wenn Sie Fragen haben. 

Bildquelle:

  • Tablet Smart Home: Pixabay/Geralt