Solarzellen auf dem Dach sorgen nicht nur für eine kleinere Stromrechnung, sondern entlasten auch die Umwelt (Bild: © magicbeam - Fotolia.com)
Solarzellen auf dem Dach sorgen nicht nur für eine kleinere Stromrechnung, sondern entlasten auch die Umwelt (Bild: © magicbeam - Fotolia.com)

Um ein angenehmeres Wohnklima im Sommer geht es bei den sechs Tipps zum Hitzeschutz für Wohnräume, die von der Energieberatung der Verbraucherzentrale jetzt zusammengestellt wurden.

„Wie ich meine Wohnung oder mein Haus besser vor der sommerlichen Hitze schütze, ist ein Thema, das die Verbraucher jedes Jahr beschäftigt.“, erläutert Martin Brandis, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale.

Richtig Lüften am frühen Morgen

Das richtige Lüften sei der erste Tipp, so der Fachmann: „Möglichst früh morgens lüften, wenn die Außentemperaturen noch niedriger sind“, erklärt Martin Brandis. Im zweiten der Tipps zum Hitzeschutz für Wohnräume geht es um Rollläden, Außenjalousien und Co: Laut Energieberater schützen diese von außen angebracht wirksamer vor hohen Außentemperaturen als von innen. Zur Not helfe wirksam auch ein weißes Tuch, das von außen vor das Fenster gehängt wird. Als dritter der Tipps zum Hitzeschutz für Wohnräume stehen auf der Liste der Verbraucherzentrale Sonnenschutzfolien sowie Sonnenschutzverglasungen. Allerdings müssten die Verbraucher mit ihnen auch in Kauf nehmen, dass die Räume dauerhaft verdunkelt würden.

Klimageräte oder Ventilatoren

Klimageräte dagegen verbrauchen sehr viel Strom und verursachen damit erhöhte Kosten. Deshalb sollten Verbraucher, die sich dafür entscheiden, ein Gerät mit einer möglichst hohen Energieeffizienzklasse wählen, so der vierte der Tipps zum Hitzeschutz für Wohnräume: „Die Effizienzklasse ist Teil des Energielabels und steht gut lesbar auf jedem Gerät. Fest eingebaute Splitgeräte sind erheblich energieeffizienter als mobile Monoblockgeräte. Die beste Effizienzklasse ist A+++. Monoblockgeräte sind in der Regel drei Klassen schlechter.“ Wesentlich weniger Strom als ein Klimagerät verbrauchen dagegen Ventilatoren, so der 5. Tipp. Damit seien sie auch umweltfreundlicher und sollten zunächst erst einmal ausprobiert werden.

Gute Dämmung beste Lösung

Im sechsten der Tipps zum Hitzeschutz für Wohnräume macht der Energieberater der Verbraucherzentrale darauf aufmerksam, dass ein Grossteil der Hitze im Sommer über schlecht gedämmte Dächer in Wohnräume dringt. Somit sei eine gute Dämmung auf Dauer die beste Lösung, um angenehme Temperaturen in Wohnräumen zu behalten: „Unsere Energieberater beraten sie unabhängig zu geeigneten Maßnahmen“, so das Angebot.

Interessenneutrales Beratungsangebot

Immerhin bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale das größte interessenneutrale Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland. Seit 1978 begleitet sie private Verbraucher mit derzeit über 550 Energieberatern und an mehr als 800 Standorten in eine energiebewusste Zukunft. Jedes Jahr werden mehr als 100.000 Haushalte zu allen Energie-Themen unabhängig und neutral beraten, beispielsweise Energiesparen, Wärmedämmung, moderne Heiztechnik und erneuerbare Energien.

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