Was der Hobbygärtner vom Profi-Greenkeeper lernen kann

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Stiga

Der kalte Winter neigt sich dem Ende entgegen und die Tage werden wieder länger. Für Gartenfreunde und Hobbygärtner bedeutet das natürlich, den eigenen Garten wieder in Schuss zu bringen. Vor allem Pflanzen und Rasenflächen müssen sich langsam von den frostigen Temperaturen erholen.

Wer seinen Garten liebt, kennt sich natürlich auch mit der Rasenpflege aus. Doch ein Rat vom Fachmann ist immer hilfreich. Wir schauen, was der Hobbygärtner vom professionellen Greenkeeper lernen kann.

Was macht ein Greenkeeper?

Ein Greenkeeper ist ein professioneller Gärtner, der sich speziell um die Rasenpflege kümmert. Am bekanntesten ist der Job des Greenkeepers in der Bundesliga. Ein Fußballrasen muss robust und ansehnlich zugleich sein. Das erfordert eine Menge Pflege. Da geht es um mehr, als ein paar Mal den Rasen zu mähen. Schließlich gibt es auch von offizieller Seite eine Qualitätssicherung für den Spieluntergrund. Der Rasen muss gewässert, beheizt und ausgebessert werden – immerhin wird auf einem Bundesligarasen bis zu dreimal die Woche gespielt. Greenkeeper in der Bundesliga ist auf jeden Fall ein Vollzeitjob. Allerdings kommt der Greenkeeper nicht nur in der Bundesliga zum Einsatz. Auch in öffentlichen Parks oder Grünanlagen gibt es neben dem klassischen Gärtner häufig auch einen Profi für den Rasen. Das betrifft natürlich vor allem Golfclubs. Traditionsreiche Anlagen wie der Augusta National Golf Club in den USA sind für ihre top gepflegten Spielflächen bekannt.

Diesen Rasenformen gibt es

Spätestens beim Anblick eines top gepflegten Bundesligarasens wird auch dem Laien bewusst, dass Rasen nicht gleich Rasen ist. Wie bei anderen Pflanzenarten gibt es auch beim Rasen verschiedene Arten, die unterschiedliche Anforderungen haben. In den meisten Gärten liegt der klassische Spiel- und Gebrauchsrasen, welcher pflegeleicht und satt grün zugleich ist. In Parks oder Friedhöfen ist häufig Schattenrasen zu finden. Dieser braucht weniger Lichteinstrahlung. Das ist vor allem bei dicht bewachsenen Flächen von Vorteil. In der Bundesliga hingegen setzen viele Vereine mittlerweile auf einen sogenannten Hybridrasen – darunter unter anderem Borussia Dortmund oder der VfL Wolfsburg. Betway Online Wetten hat sich genauer mit dieser innovativen Form des Mischrasens beschäftigt. Hier wird Naturrasen durch Kunststofffasern verstärkt. Damit ist ein Hybridrasen robust wie ein Kunstrasen, hat aber dieselbe Spielbarkeit wie ein Naturrasen.

Rasen Stadion
© Betway

So ist der Hybridrasen aufgebaut

Die Oberfläche des Hybridrasens besteht aus 2,5 bis 2,8 cm langen Grashalmen, welche mit etwa 1,5 cm langen Kunstfasern durchsetzt sind. Gemäht werden also immer nur die natürlichen Halme überhalb der 1,5 cm. Die Kunstfasern reichen bis in die ca. 12 cm starke Rasentragschicht. Darunter liegt eine Drainschicht mit Heizschlaufen sowie eine weitere Dämmschicht. Damit werden dem Rasen optimale Wachstums- und Regenationsmöglichkeiten gegeben. Das sieht auch Bundesliga-Greenkeeper André Kastigen so: „Ein Hybridrasen ist das Beste, was man bauen kann. Er ist bei jedem Wetter bespielbar, er ist immer glatt, eben und balltreu. Das macht das Spiel unheimlich schnell“, so Kastigen.

Hybridrasen auch im Garten?

Ursprünglich wurde der Hybridrasen für den Profisport entwickelt. Allerdings bietet diese innovative Rasenform auch Vorteile für den privaten Gebrauch. Vor allem die Teile des Gartens, die häufig benutzt werden eignen sich für einen Hybridrasen. Ob das Rasenstück an der Einfahrt oder die Sitzecke mit Gartenmöbeln – der Hybridrasen hält allem Stand. Einmal verlegt, verhält er sich in der Pflege wie ganz normaler Rasen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, den Rasenmäher nicht zu niedrig einzustellen, damit die Kunststoffasern nicht beschädigt werden.

Der Hybridrasen kann demnach auf jeden Fall eine sinnvolle Alternative zum klassischen Naturrasen sein.

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