Tauchpumpe als optimaler Schutz bei Überschwemmungen und Hochwasser

Unwetter und Niederschläge bestimmen den diesjährigen Sommer und die damit verbundenen Hochwasser und Überschwemmungen. Nicht nur Häuser in der Nähe von Flüssen und Bächen sind gefährdet. Überquellende Abwasserkanäle oder aufsteigendes Grundwasser können auch den Keller von höher gelegenen Gebäuden in ein ungewolltes Feuchtbiotop verwandeln. Abhilfe schaffen Vorsichtsmaßnahmen und clevere Helfer, die schnell Wasser aus den Räumen schaffen. Wir geben Tipps zu Hilfe bei und Schutz vor Überschwemmungen und Hochwasser.

Wichtig sind zunächst elementare Vorsichtsmaßnahmen. Elektrogeräte wie Waschmaschinen sollten im Keller oder Waschraum auf einem Podest platziert werden. Das verhindert beim Eindringen von Wasser einen Kurzschluss. Wenn der Wetterbericht vor Hochwasser oder Starkregen warnt, ist es zudem ratsam, frühzeitig die Kellerfenster zu schließen. Rückstauklappen verhindern außerdem, dass sich Wasser über das Leitungsnetz Zugang zum Gebäude verschafft.

Die richtige Pumpe wählen

Sollte trotzdem Wasser eindringen, hilft nur eines: eine leistungsstarke Pumpe. Für das Entwässern stehen spezielle Schmutz- und Klarwasserpumpen zur Verfügung. Sie zeichnen sich durch hohe Fördermengen aus. Davon zu unterscheiden sind Pumpen für das Bewässern des Gartens. Sie arbeiten mit einem dauerhaft hohen Druck, haben aber geringere Fördermengen.

Was muss weg: Schmutz- oder Klarwasser?

Bei der Auswahl einer Pumpe kommt es darauf an, welche Art von Wasser „entsorgt“ werden soll. Bei Hochwasser oder einem Wassereinbruch durch einen Rückstau sind Pumpen erforderlich, die auch mit Schmutzpartikeln klarkommen, etwa Pflanzenresten. In solchen Fällen sind Schmutzwasser-Tauchpumpen gefragt, wie die Gardena Schmutzwasser-Tauchpumpe 20000 Aquasensor. Sie saugt bis zu 20.000 Liter Schmutzwasser pro Stunde ab, auch dann, wenn das Wasser Partikel mit einer Korngröße von bis zu 35 Millimetern enthält. Der LED Aquasensor ist intuitiv per Touch-Funktion zu bedienen, Ein- und Abschalthöhen können präzise eingestellt werden.

Gefahr durch aufsteigendes Grundwasser

Eine meist unerwartete Gefahr kann durch aufsteigendes Grundwasser entstehen. Dabei handelt es sich nur um leicht verschmutztes Wasser, hierbei kommen besonders Klarwasserpumpen in Betracht. Ein Vorteil von Geräten wie der Klarwasser-Tauchpumpe 11000 Aquasensor oder 17000 Aquasensor: Sie starten bereits ab einem Wasserstand von fünf Millimetern und pumpen das Wasser „wischtrocken“ ab. So bleiben nur minimale Wasserreste auf dem Boden und Schäden können so gar nicht erst entstehen.

Das Beste aus zwei Welten

Möchte man die Vorteile einer Klarwasser- und einer Schmutzwasser-Tauchpumpe kombinieren, gibt es eine praktikable Lösung, wie die Klar-/Schmutzwasser-Tauchpumpe 19500 Aquasensor. Sie vereint das Beste aus beiden Welten, denn sie kann sowohl als Klarwasser-Pumpe sowie als Schmutzwasser-Tauchpumpeingesetzt werden. Das Beste dabei: Durch die bequeme Umschaltmöglichkeit am Griff der Pumpe, ist effizientes Pumpen von Schmutzpartikeln und Flachabsaugung in einem einzigen Gerät möglich.

Hochwasser: Welche Wassermenge muss entfernt werden?

Je größer der Raum und je höher der Wasserstand, desto größer sollte die Fördermenge (Liter pro Stunde) der Pumpe sein. Zudem sollte die Pumpe in der Lage sein, mehr Wasser zu fördern als zufließt, um so den Wasserstand kontrollieren zu können.

Wie schnell muss das Wasser aus- oder umgepumpt werden?

Soll möglichst viel Wasser in einem kurzen Zeitraum gepumpt werden, dann ist eine Pumpe mit hoher Förderleistung genau richtig. Je schneller das Wasser abgepumpt wird, desto geringer die Schäden. Für das Auspumpen sollte zudem ein großer Schlauchdurchmesser gewählt werden, da kleinere Schlauchdurchmesser die Pumpleistung reduzieren. Auch sollte die Länge des Schlauchs so kurz wie möglich gehalten werden, denn je kürzer der Schlauch, desto weniger muss die Pumpe gegen Widerstände anarbeiten.

Wie hoch und über welche Entfernung muss das Wasser gepumpt werden?

Je höher das Wasser etwa aus einem Kellerfenster nach draußen gepumpt werden muss, umso mehr Kraft muss die Pumpe aufbringen. Diese Höhe wird Förderhöhe genannt, auf die der Hausbesitzer aufgrund der örtlichen Gegebenheiten oft keinen Einfluss hat. Sie kann jedoch Auswirkungen auf die Fördermenge haben. In den Angaben zur jeweiligen Pumpe finden sich die maximale Förderhöhe und eine Leistungsgrafik für verschiedene Höhen.

Automatischer Ein- und Abschaltmechanismus bei Überschwemmung

Der LED Aquasensor von Gardena kann intuitiv per Touch-Funktion bedient werden.

Das ist hilfreich während des Urlaubs oder wenn es in der Nacht zu einer Überflutung kommt. Pumpen mit Aquasensor-Funktion haben den Vorteil, dass Ein- und Abschalthöhe individuell und auf den Millimeter genau eingestellt werden können, sodass sie je nach Einstellung ab einem Wasserstand von 5 Millimetern starten. Anders als bei klassischen Schwimmerschaltern funktioniert dies auch auf engstem Raum, beispielsweise in Schächten. Damit die Pumpe bei zu niedrigem Wasserstand nicht trocken läuft und Schaden nimmt, stoppt eine integrierte Trockenlaufsicherung den Betrieb.

Um die richtige Pumpe für den jeweiligen Zweck zu finden, ist der Gardena-Pumpenberater besonders hilfreich.

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